Rechtsgrundlagen

Die Grundlagen des Verantwortungs- und Wirkungsbereichs einer Hochschule sind im Bayerischen Hochschulgesetz (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 geregelt. Die Hochschulen erhielten mit dem Hochschulgesetz von 2006 mehr Entscheidungsspielraum und Eigenverantwortlichkeit.

Das heißt für die Studierenden an den Hochschulen des Freistaates Bayern, dass es hochschulübergreifende Rechtsgrundlagen gibt. Hierzu zählen unter anderem das Bayerische Hochschulgesetz (BayHSchG) und die Rahmenprüfungsordnung (RaPO) in der jeweils gültigen Fassung.

Nachfolgend einige Beispiele für die Selbstverwaltung der Bayerischen Hochschulen:

  • Die Hochschule entscheidet über die hochschulinterne Organisation unterhalb der Fakultätsebene, die Errichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen und die Bestellung von deren Leitern.
  • Die Hochschule entscheidet über Freistellungen für Forschung, künstlerische Entwicklungsvorhaben und praxisbezogene Tätigkeiten.
  • Die Präsidentin steht den Professorinnen und Professoren vor und ernennt diese.
  • Die Hochschulen ergänzen durch eigene Satzungen, wie beispielsweise Allgemeine Prüfungsordnungen und Studien- und Prüfungsordnungen, die hochschulübergreifenden Rechtsgrundlagen.

Akkreditierungen und Zertifikate