Ulm und Neu-Ulm go international: DAAD-Preise für herausragende Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement verliehen

Neu-Ulm, 26.10.2018

Welcome: Beim Empfang der Städte Ulm und Neu-Ulm hießen die Donaustädte die internationalen Studierenden der Hochschule Neu-Ulm (HNU), der Hochschule Ulm sowie der Universität Ulm in der Oldtimerfabrik Classic herzlich willkommen. Zwei Studierende der HNU und ein Studierender der Universität Ulm erhielten den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ihre herausragende Leistungen und ihr soziales Engagement.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Julia Kormann, HNU-Vizepräsidentin, Fahmin Rahman, DAAD-Preisträger der HNU, Nafisa Taskia, DAAD-Preisträgerin der HNU, Vigneshwar Dhamodhafan, DAAD-Preisträger der Universität Ulm und Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Vizepräsident der Universität Ulm. (Foto: Universität Ulm, Daniela Stang)

„Welcome all students over the world. Die Heimat zu verlassen, ist sicher nicht einfach. Aber live and study abroad ist eine Horizonterweiterung. Erleben Sie die Stadt und die Region mit all den kulturellen Angeboten. Schließen Sie Freundschaften und genießen Sie die Zeit hier in Ulm, Neu-Ulm“, begrüßte Elis Schmeer, Leiterin der Koordinierungsstelle Internationale Stadt der Stadt Ulm, die Studierenden. Die internationale Vielfalt an der HNU, der Hochschule Ulm sowie der Universität Ulm ist im Studienalltag fest verankert. Für das Profil der Hochschulen und der Universität spielt die Internationalisierung eine bedeutende Rolle. Rund 800 internationale Studierende verbringen ihr Studienjahr in Neu-Ulm und Ulm.

Für ihre besonderen akademischen Leistungen sowie für ihr soziales Engagement wurden die Studierenden Fahmin Rahman, Student der HNU und Nafisa Taskia, Studentin der HNU, sowie Vigneshwar Dhamodharan, Student der Universität Ulm, mit dem 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird an Studierende aus dem Ausland vergeben, die an einer deutschen Hochschule oder Universität studieren und sich durch hervorragende Studienleistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben.

DAAD-Preisträgerin Nafisa Taskia aus Bangladesch mit HNU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Julia Kormann vor ihrem Lieblings-Oldtimer. (Foto: Universität Ulm, Daniela Stang)
DAAD-Preisträger Fahmin Rahman aus Bangladesch mit HNU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Julia Kormann vor seinem Lieblings-Oldtimer. (Foto: Universität Ulm, Daniela Stang)

Die Preisträger der Hochschule Neu-Ulm, Fahmin Rahman und Nafisa Taskia stammen aus Bangladesch. Herr Fahmin Rahman und Frau Nafisa Taskia studieren derzeit an der HNU im „Master International Enterprise Information Management“. Ihre Bachelorabschlüsse in „Business Administration“ absolvierten beide mit Bestnoten an der University of Dhaka. Zusätzlich zu ihrem Studium an der Hochschule Neu-Ulm engagierten sie sich ehrenamtlich und haben einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Benachteiligten in ihrer Heimat geleistet. Sie entwickelten einen Prototypen von einem Verbrennungsofen, der die Luftreinhaltung fördert und die Gesundheitsbedingungen verbessert. Darüber hinaus konzipierten sie eine kostengünstige Rampe für Rollstuhlfahrer in Bussen. Aufgrund ihrer Teamarbeit an den Projekten, teilen sie sich den Preis.

DAAD-Preisträger Vigneshwar Dhamodhafan der Universität Ulm mit Vizepräsident Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin von der Universität Ulm vor seinem Lieblings-Oldtimer. (Foto: Universität Ulm, Daniela Stang)

Von der Universität Ulm wurde Vigneshwar Dhamodharan aus Bahrain mit dem diesjährigen DAAD Preis geehrt. Der Student im „Master Communications Technology“ hat sich ebenfalls neben seinem Studium in Ulm ehrenamtlich stark eingebracht. So engagierte er sich direkt nach seinem Studienstart für die Ulmer Tafel und setzte seine Arbeitskraft für finanziell schlecht gestellte Menschen ein. Trotz des schwierigeren Zugangs als englischsprachiger Studierender in einer überwiegend deutschsprachigen Organisation hat er sich als IT-Referent in der Studierendenschaft verdient gemacht. Darüber hinaus erhielt Vigneshwar Dhamodharan bereits den Förderpreis 2018 für studentischen Nachwuchs aufgrund seiner exzellenten Prüfungsleistungen.

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