Rohbau fertig – Bauamt und HNU feiern Richtfest auf künftigem HNU-Campus

Neu-Ulm, 06.02.2017

Wieder was geschafft: Der Rohbau der Erweiterung der Hochschule Neu-Ulm (HNU) auf dem HNU-Campus steht. Das wurde mit dem traditionellen Richtfest am Montag, 6. Februar 2017, gefeiert. „Das Leuchtturmprojekt schafft optimale Voraussetzungen für Lernen, Lehren und Leben“, betonte die bayerische Staatministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Dr. Beate Merk in ihrer Festrede.

In seinem Richtspruch erklärte Matthias Hämmerle, Bauleiter der Firma Josef Hebel, was nötig war, um den Rohbau fertigzustellen: „Mit großer Mühe und vielem Fleiß, mit Maschinenkraft und auch Schweiß, aber auch mit Sachverstand, dieser neue Bau entstand.“

„Das Richtfest ist ein besonderes Ereignis, denn es zeigt, dass das Ende des Baus absehbar ist“, erklärte Frieder Vogelsgesang, Baudirektor und Bereichsleiter Hochbau am Staatlichen Bauamt Krumbach. In seiner Begrüßung dankte er allen am Bau Beteiligten. Nach etwa 12 Monaten Bauzeit wurde der Rohbau der HNU-Erweiterung planmäßig fertiggestellt.

Prof. Dr. Uta M. Feser, Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm, schloss sich diesem Dank an: „Auf 3.800 zusätzlichen Quadratmetern wird die Erfolgsgeschichte der HNU weitergeschrieben. Und das in einem modernen Neubau, der mit seinen großzügigen Räumen Lust aufs Lernen und Forschen macht. Dafür bedanke ich mich bei allen ganz herzlich, stellvertretend für die Hochschule.“

Der Neubau, der in der Längsflucht zum bestehenden Hauptgebäude entsteht, wird Raum für rund 1.000 Studierende bieten. Die Hochschule Neu-Ulm hat sich mit rund 3.900 Studierenden seit Bezug des Hauptgebäudes 2008 fast verdoppelt und verteilt sich aktuell auf die drei Standorte Wileystraße, Steubenstraße und das Edison-Center. Ab 2018, mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts, werden Lehre, angewandte Forschung und Weiterbildung aller Fakultäten wieder an einem Ort, dem HNU-Campus, stattfinden.

„Die Hochschule Neu-Ulm ist eine außerordentlich beliebte Hochschule“, erklärte Staatsministerin und HNU-Ehrensenatorin Dr. Beate Merk den gestiegenen Raumbedarf. Die Erweiterung zum HNU-Campus mache die Stadt Neu-Ulm noch attraktiver für die junge Elite in der Region und darüber hinaus, so die Ministerin.

Auch Gerold Noerenberg, Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm, betonte wie wichtig die Erweiterung zum HNU-Campus ist: „Die HNU stellt einen wesentlichen Baustein der Region und der Stadt dar. Die Hochschule ist ein Magnet. Die jungen Leute kommen her, um zu studieren, viele bleiben danach in der Region und lassen sich zwischen Stuttgart und München nieder. Das hält die Stadt jung.“

Rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Lehre, Verwaltung und den am Bau beteiligten Firmen stießen nach dem Richtspruch auf einen weiterhin reibungslosen und unfallfreien Bauverlauf an.

 

Über den Erweiterungsbau am HNU-Campus:

Auf dem 8.000 m2 großen neuen Grundstück entsteht in der Längsflucht des HNU-Hauptgebäudes nach Osten hin ein viergeschossiger Bau mit 3.876 m² Nutzfläche für Seminar- und Büroräume sowie Labore. Der helle Neubau wurde von den Architekten Fritsch + Tschaidse bewusst als Kontrapunkt zum dunklen, bereits bestehenden Gebäude entwickelt. Der Haupteingang ist zum Hauptgebäude gerichtet, wodurch eine Verbindung entsteht. Die Fassade des Baukörpers wird durch eine horizontale Fensterbänderung gegliedert und korrespondiert mit den hellen weißbeschichten Platten zur Fassadengestaltung des Hauptgebäudes.

Daten und Fakten zum Bauabschnitt II der Hochschule Neu-Ulm

Eckdaten Gebäude:

  • Nutzfläche: 3900 m²
  • Grundstücksfläche: 11.500 m²
  • Länge: 80 m
  • Breite: 25,3 m
  • Höhe: 13,3 m
  • Geschosse: 4 (UG, EG, 1., 2. Stock)
  • Seminarräume: 17
  • Büroräume: 31
  • Fläche der Cafeteria: 275 m²
  • Bauzeit: ca. 2 Jahre
  • Barrierefrei und energieeffizient
  • Kosten: 26,1 Mio. Euro

 

Zeitplan:

  • Kaufvertrag Grundstück: 5. Mai 2014
  • Genehmigung Bau: 15. Juli 2015
  • Abriss Wiley-Turnhalle: Oktober – Dezember 2015
  • Baubeginn: Februar 2016
  • Grundsteinlegung: 13. Mai 2016
  • Richtfest: 6. Februar 2017
  • Geplante Fertigstellung: Juli 2018, zum Wintersemester 2018/19 für die Hochschule nutzbar

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