Tolerance – Understanding – Coexistence: Eine Ausstellung zur Förderung religiöser Toleranz

Neu-Ulm, 08.11.2017

„Tolerance – Understanding – Coexistence“ heißt die Ausstellung, initiiert vom Ministerium für religiöse Stiftungen und Religionsangelegenheiten des Sultanat Oman, die für religiöse Toleranz, gegenseitiges Verständnis und friedliches Zusammenleben steht. Die Ausstellung wurde seit 2010 bereits an mehr als 100 Ausstellungsorten weltweit gezeigt und bietet Einblicke in die Praxis des Islam im täglichen Leben in Oman und die Rolle der Frau in der omanischen Gesellschaft. Die Ausstellung ist ab 17. November bis 22. Dezember 2017 für Interessierte kostenlos in der Hochschule Neu-Ulm (HNU) zugänglich. Sie ist Bestandteil des HNU-Kulturprogramms, das in diesem Wintersemester Studierenden und Beschäftigten verschiedene Facetten des Orients vorstellt.

Übersetzt in 23 Sprachen steht die Ausstellung „Tolerance – Understanding – Coexistence“ für religiöse Toleranz, für gegenseitiges Verständnis und für friedliches Zusammenleben. Die Initiative kommt aus dem Sultanat Oman, das sich seit 1970 für Stabilität, politischen Ausgleich und religiöse Toleranz in einer unruhigen Region einsetzt. 24 Tafeln, 12 Buchfaksimiles, Lichtreliefkunst und zehn Kalligrafien, zahlreiche Info-Poster sowie drei interaktive Info-Terminals führen dem Besucher die Welt des Oman vor Augen, einem Land, das aus Gegensätzen besteht. Zum einen hat das Land ein hohes Traditionsbewusstsein, zum anderen lebt es eine weltoffene, tolerante und politisch neutrale Haltung. Es herrscht Religionsfreiheit, Gebetshäuser für die unterschiedlichen Konfessionen sind gegeben und der Islam selbst wird als eine Religion des Friedens und der Versöhnung verstanden. „Tolerance – Understanding – Coexistence“ wird, nachdem sie bereits in der UNESCO-Zentrale in Paris, in der UNO in Wien, im Gasteig Kulturzentrum in München und in zahlreichen Universitäten und Museen sowie religiösen Institutionen weltweit zu Gast war, ab 17. November bis 22. Dezember 2017 in der HNU zu sehen. Sie ist Teil des HNU-Kulturprogramms zum Thema „1001 Nacht“, das in diesem Semester verschiedene Facetten des Orients vorstellt und Studierenden zum Fachwissen im Studium kulturelles Wissen vermittelt. Das HNU-Kulturprogramm ist ein interdisziplinäres und interkulturelles Veranstaltungsangebot der Hochschule an alle Studierenden, Beschäftigten und deren Familien, welches in jedem Semester um ein anderes Motto kreist und dieses aus unterschiedlichsten künstlerischen und wissenschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet.

Die Vernissage findet am 16. November, dem Welt-Tag der Toleranz, um 19.30 Uhr, in der Mensa der HNU statt und wird von Prof. Dr. Uta M. Feser, HNU-Präsidentin, Dr. Beate Merk, HNU-Ehrensenatorin und Ministerin für Europaangelegenheiten sowie Schirmherrin der Ausstellung und Bruno Kaiser, Vorsitzender der Deutsch-Omanischen Gesellschaft, eröffnet. Als Ehrengäste werden die Botschafterin des Oman in Deutschland, I.E. Lyutha Sultan Ahmed Al Mughairy, und Mohammed Said Al Mamari, Berater des omanischen Religionsministers erwartet.

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.islam-in-oman.com/de

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Sibylle Brunner, sibylle.brunner@hs-neu-ulm.de

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