Employer Branding Award 2017: Wie werden die Unternehmen der Region von potentiellen Nachwuchskräften gesehen? Preise für die besten Arbeitgebermarken gehen an Teva ratiopharm, Liebherr und Seeberger

Neu-Ulm, 16.11.2017

Wie zukünftige Fachkräfte die Unternehmen als Arbeitgeber wahrnehmen, wird immer wichtiger. Der demografische Wandel verstärkt den ohnehin schon hohen Fachkräftemangel. Für Unternehmen wird es daher zur Notwendigkeit herauszufinden, wie sie von zukünftigen Fach- und Führungskräften gesehen werden. Die Professoren Dr. Alexander H. Kracklauer, Christian Langbein, Dr. Kai-Thorsten Zwecker, Dr. Sascha Fabian und Denisa Schill vom Kompetenzzentrum „Wachstums- und Vertriebsstrategien“ der Hochschule Neu-Ulm (HNU) führen dazu jedes Jahr die Employer Branding Studie durch. Dieses Jahr punkten Teva ratiopharm, Liebherr-Werk Ehingen und Seeberger und belegen die Top 3 der besten Arbeitgebermarken. Neu untersucht wurde die ungestützte Markenbekanntheit: Hier belegen Teva ratiopharm gefolgt von Daimler TSS und Wieland-Werke die Top 3.

Top 3 Arbeitgebermarken der Region
v.l.n.r: Jürgen Joos, Liebherr GmbH (Top 2), Ralph Beranek, Seeberger GmbH (Top 3), Prof. Dr. Alexander H. Kracklauer, Gabriel Kassowicz, Teva ratiopharm (Top 1) und Prof. Dr. Sascha Fabian.

Mehr als 1.000 Studierende der Hochschulen Neu-Ulm und Ulm, der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung Ulm und der Universität Ulm wurden zu den Top 30 umsatzstärksten Unternehmen der Region befragt. Mithilfe der drei Markenkriterien Bekanntheit, Sympathie und Attraktivität wurden die Unternehmen ermittelt, die die beste Arbeitgebermarke haben: Den ersten Platz belegt dieses Jahr Teva ratiopharm, gefolgt von der Liebherr-Werk Ehingen GmbH und der Seeberger GmbH. Der Aufsteiger des Jahres ist die Uzin Utz AG, die ihre Wertung im Vergleich zum letzten Jahr am meisten steigern konnte. Die Peri GmbH wurde zum „Top Arbeitgeber des Landkreis Neu-Ulm“ ausgezeichnet und Hidden Champion ist die Zwick GmbH & Co. KG. Der Hidden Champion ist bei den Befragten noch weitgehend unbekannt, aber unter den Befragten, die das Unternehmen als Arbeitgeber kennen, bekommt es positive Bewertungen.

Die Preise verliehen die Professoren Dr. Alexander H. Kracklauer und Dr. Sascha Fabian des Kompetenzzentrums, Denisa Schill, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Roland Bürzle, stellvertretender Landrat des Landkreises Neu-Ulm sowie stellvertretender Schirmherr der Studie.

Neu: Die ungestützte Markenbekanntheit und die Candidate Journey – Erinnerungen und Meinungen beeinflussen die Wahl und Arbeitgeber geben vor Stellenausschreibung ein bestimmtes Bild von sich

Bei den Studierenden wurde in diesem Jahr zum ersten Mal die ungestützte Markenbekanntheit erfragt, die sich aus der Erinnerung an bestimmte Marken ohne Zuhilfenahme von Gedächtnisstützen ergibt. Hier liegt Teva ratiopharm ebenfalls auf dem 1. Platz, den 2. Platz belegt die Daimler TSS GmbH und den 3. die Wieland-Werke AG.

Ebenfalls neu dazugekommen ist die Befragung der zukünftigen Fach- und Führungskräfte über ihre Erlebnisse während der Candidate Journey, die Reise des Bewerbers vom ersten Kontaktpunkt mit dem Unternehmen bis zur Zu- oder Absage. Schlüsselergebnis ist eine online-offline-mobile Candidate Journey, die als Raum für Markenerlebnisse verstanden werden muss,   da negative oder positive Erfahrungen die Wahrnehmung des gesamten Unternehmens beeinflussen.

 

Über die Employer Branding Studie
Die Employer Branding Studie ist seit 2012 etabliert. In diesem Jahr leitete Denisa Schill, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Wachstums- und Vertriebsstrategien, die Durchführung der Studie. Das Kompetenzzentrum für Wachstums- und Vertriebsstrategien der Hochschule Neu-Ulm (HNU), unter der Leitung der Professoren Dr. Alexander H. Kracklauer, Christian Langbein, Dr. Kai-Thorsten Zwecker und Dr. Sascha Fabian, ist ein einzigartiges akademisches Institut in Deutschland, das die strategische Entwicklung von Vertriebsorganisationen und Marken sowohl mit qualitativer und quantitativer Marktforschung als auch vertriebs- und markenrechtlicher Kompetenz verbindet. Seinen Schwerpunkt setzt das Kompetenzzentrum auf die Bereiche Forschung, Lehre, Transfer und Innovation.

 

Ansprechpartner zur Studie:

Prof. Dr. Alexander H. Kracklauer

Denisa Schill

 

Kompetenzzentrum Wachstums- und Vertriebsstrategien

www.hs-neu-ulm.de/kwv

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