Erstsemesterbegrüßung: Mit der Hochschule Neu-Ulm in die Zukunft

Neu-Ulm, 02.10.2019

Zum Wintersemester 2019/20 begrüßt die Hochschule Neu-Ulm (HNU) 972 neue Studierende. Darunter sind 55 Austauschstudierende aus 17 Ländern – und damit die meisten Austauschstudierenden seit vier Jahren. Insgesamt verzeichnet die HNU nun rund 3.900 Studierende. Zum ersten Mal startet der neue Bachelorstudiengang Game-Produktion und Management.

Die Mensa der Hochschule Neu-Ulm platzt bei der Erstsemesterbegrüßung aus allen Nähten.
Die Mensa der Hochschule Neu-Ulm platzt bei der Erstsemesterbegrüßung aus allen Nähten.

Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU, begrüßte die neuen Studierenden in der Mensa: „Herzlich willkommen zur besten Zeit Ihres Lebens“. Prof. Kormann gab den Studienanfängern mit, sich zu möglichst früh mit regionalen Unternehmen zu vernetzen, sich zusätzlich zum Studium in einer der zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen der HNU zu engagieren und sie versprach gute Karriereaussichten: „Unsere Studierenden sind spätestens drei Monate nach dem Studienabschluss im Job.“ Auch Prof. Dr. Sven Völker, Prorektor der Technischen Hochschule Ulm (THU), mit der die HNU seit Jahren erfolgreich Kooperationsstudiengänge anbietet, begrüßte die Studienanfänger. Er lobte ihre Entscheidung für ein Studium an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW): „Das Konzept der HAWs ist sehr attraktiv. Das Überführen wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg.“

Orientierungstage, Stadtrallye und Unternehmensplanspiel

Um den neuen Studierenden den Start an der HNU möglichst leicht zu machen, organisiert die Studierendenvertretung der HNU regelmäßig zum Semesterstart Orientierungstage, sogenannte O-Tage. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm, Gerold Noerenberg, lernten die Studienanfänger bei einer Stadtrallye die beiden Donaustädte kennen. In darauffolgenden zwei Tagen findet ein studiengangsübergreifendes Unternehmensplanspiel statt. In der Lehrveranstaltung bekommen die Studierenden einen praktischen Einblick in die Betriebswirtschaftslehre. Sie lernen spielerisch, wie Unternehmen und Marktmechanismen funktionieren.

Die meisten Austauchstudierenden seit vier Jahren

Aus 17 verschiedenen Ländern kommen die insgesamt 55 internationalen Austauschstudierenden an die HNU. Das ist die größte Anzahl neuer Austauchstudierender in den letzten vier Jahren. Folgende Länder sind vertreten: Belgien, Brasilien, Chile, China, Finnland, Frankreich, Mexiko, Oman, Russland, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Türkei, Ungarn und Vietnam. Die meisten Studierenden stammen aus China, Spanien und Südkorea. Zum ersten Mal ist auch eine Studentin der neuen Partnerhochschule UC Leuven-Limburg in Belgien an der HNU.

Programmiergrundkurs mit humanoiden Robotern

Erstsemester der Studiengänge Information Management Automotive, Information Management und Unternehmenskommunikation und des neuen Studiengangs Game-Produktion und Management nähern sich bereits vor Studienstart mit Lego- und humanoiden Robotern auf spielerische Weise der Logik des Programmierens. Die Umsetzung des ausgebuchten Kurses basiert auf den umfangreichen Vorarbeiten des bayerischen Verbundprojektes EVELIN, dessen Team 2012 kontinuierlich das Lehrangebot der Hochschule mit modernen didaktischen Ansätzen bereichert. Im Kurs erarbeiten die Studierenden nach einer kurzen theoretischen Einleitung mit Lego- und Nao-Robotern komplexe Aufgaben. Dazu gehört ein Dialog mit dem Nao-Roboter, das Verfolgen von Linien auf einer Unterlage mit einem Lego-Roboter oder die Einübung der Macarena-Tanzschritte.

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