Buchneuerscheinung

Neu-Ulm, 10.01.2020

Dem sich wandelnden Moralverständnis innerhalb ökonomischer Strukturen spürt Prof. Dr. Hans-Michael Ferdinand in „Transparenz – Die Form moralischer Ökonomie (November 2019; Springer Gabler, 1. Aufl.) nach.

Von der aristotelischen Forderung, dass ökonomisches Handeln ein gutes Leben ermöglichen solle, schlägt Ferdinand die Brücke zur modernen Freiheitsidee nach Kant und übersetzt diese Leitfäden in einen tragfähigen wirtschaftsethischen Kompass für die neoliberale Gegenwart: Wesentliche Kriterien für die „Einhelligkeit von Moral und Ökonomie“, so entfaltet Ferdinand, müssen dementsprechend Entscheidungstransparenz und öffentlicher Vernunftgebrauch sein.

„Transparenz – Die Form moralischer Ökonomie“ liest sich nicht nur als Plädoyer für eine moralisch justierte Ökonomie, sondern liefert mit fünf thematischen Schwerpunkten auch eine umfassende Einführung in die Wirtschaftsethik für Studierende und für alle, die mit einem fundierten Einblick in die Wirtschaftsethik an hochaktuelle Debatten anschließen wollen.

Prof. Dr. Hans-Michael Ferdinand ist Professor für Marketing und Wirtschaftsethik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Neu-Ulm und leitet dort das Kompetenzzentrum Marketing & Branding.

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