Welchen Auftrag erfüllt die Gleichstellungsbeauftragte?

Grundlage für die Bestellung der Gleichstellungsbeauftragten und ihren Aufgabenbereich ist das Bayerische Gleichstellungsgesetz (BayGlG) vom 24.05.1996.

Darin werden folgende Ziele formuliert:

  • Erhöhung des Frauenanteils in Bereichen, in denen Frauen in erheblich geringerer Zahl beschäftigt sind als Männer, um eine ausgewogenes Beschäftigungsverhältnis zu erreichen
  • Sicherung der Chancengleichheit von Frauen und Männern
  • Hinwirkung auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer
  • Hinwirkung auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien


Die Gleichstellungsbeauftragte fördert und überwacht den Vollzug dieses Gesetzes und unterstützt seine Umsetzung. Innerhalb der Hochschule gilt das Gleichstellungsgesetz und mit ihm die Zuständigkeit der Gleichstellungsbeauftragten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Die Gleichstellungsbeauftragte der HNU ist Hedy Brüchner.

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragte

  • arbeitet vertrauensvoll mit Personalvertretungen und Dienststellen zusammen,
  • wirkt an allen Angelegenheiten mit, die grundsätzliche Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sicherung der Chancengleichheit haben können,
  • berät in Gleichstellungsfragen und unterstützt, in Einzelfällen, wobei sich alle Beschäftigten unmittelbar an die Gleichstellungsbeauftragte wenden können,
  • hat ein unmittelbares Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung,
  • ist zur Durchführung ihrer Aufgaben rechtzeitig und umfassend zu informieren,
  • ist frühzeitig an wichtigen gleichstellungsrelevanten Vorhaben zu beteiligen,
  • ist frühzeitig bei der Aufstellung allgemeiner Grundsätze zur Vergabe von Leistungsprämien und Leistungszulagen zu informieren,
  • ist bei der Einführung des Mitarbeitergesprächs zu beteiligen.


Den Zielen des Gleichstellungsgesetzes entspricht unmittelbar ein Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 02.02.1999, demzufolge in der Staatsverwaltung ein größeres Angebot von Wohnraum- und Telearbeitsplätzen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen werden soll.

Auf Antrag bzw. Verlangen der Betroffenen ist es möglich, die Gleichstellungsbeauftragte

  • bei Personalangelegenheiten hinzuzuziehen
  • an Vorstellungsgesprächen zu beteiligen
  • bei dienstlichen Beurteilungen einzubeziehen
  • an Einzelentscheidungen bei der Vergabe von Leistungsprämien und Leistungszulagen zu beteiligen, wenn hinreichend Anhaltspunkte für die Nichtbeachtung der Ziele des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes vorgetragen werden

Kontakt

Hedy Brüchner Zum Profil

Mitarbeiterin Recht
Gleichstellungsbeauftragte
stellvertretende Datenschutzbeauftragte

hedy.bruechner@hs-neu-ulm.de
Phone:
0731/9762-2200
Büro:
Hauptgebäude,EINS, 13 BÜRO

Akkreditierungen und Zertifikate