HNU | Bachelor Betriebswirtschaft – Studieninhalte

Das 1., 2. und 3. Fachsemester sind Grundstudium; danach beginnt das Hauptstudium. Das Praxissemester liegt im 5. bzw. 6. Fachsemester.

1. - 3. Fachsemester – Grundstudium

Basic Business Studies
  • Grundlagen der BWL
  • Wirtschaftsenglisch:

Im Studiengang Betriebswirtschaft gibt es zwei Pflichtfremdsprachen. Die erste ist Englisch und die zweite beliebig (je nach Angebot, i. Allg. Spanisch oder Französisch). Für Studierende, die nicht deutscher Muttersprache sind, besteht die Möglichkeit, sich diese Muttersprache (z. B. Russisch oder Türkisch) als zweite Fremdsprache anrechnen zu lassen. Falls die Muttersprache Englisch ist, so besteht natürlich auch dort die Möglichkeit der Anrechnung. Die Sprachkenntnisse müssen aber in Wort und Schrift einem Muttersprachler entsprechen; die Staatsbürgerschaft ist nicht entscheidend.

Um diese Leistungen anerkannt zu bekommen, muss ein formloser Antrag bei der Prüfungskommission gestellt werden, in dem die Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Die Beweispflicht obliegt dem Studierenden. Wird die Fremdsprache anerkannt, wird sie mit „bestanden“ bewertet (§ 17 Abs. 5 Satz 2 RAPO).

Über Näheres erteilt der Vorsitzende der Prüfungskommission oder der Studiengangleiter Auskunft.

Wer bereits eine Prüfung in einer Fremdsprache an der HNU absolviert hat (bestanden oder nicht bestanden), kann sich diese nicht mehr gemäß dem Obigen anrechnen lassen.

Volkswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre I
Controlling und Finanzmanagement
  • Buchführung und Bilanzierung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Finanz- und Investitionswirtschaft
Querschnittsfunktionen
  • Organisation
  • Personalmanagement
Prozessmanagement
  • Marketing/Vertrieb
  • Transportwirtschaft
  • Material- u. Fertig.Wirtschaft
IT-Management
  • Grundlagen
  • Datenbanken u. Inform.Systeme
Quantitative Methoden
  • Wirtschaftsmathematik
  • Statistik
Recht
  • Bürgerl. u. Öffentl. Recht
  • Handels- u. Gesellschaftsrecht
  • Grundlagen der Besteuerung
Interkulturelle Kompetenzen
  • Interkulturelles Seminar
  • Wirtschaftsethik
  • Zweite Pflichtfremdsprache:

Im Studiengang Betriebswirtschaft gibt es zwei Pflichtfremdsprachen. Die erste ist Englisch und die zweite beliebig (je nach Angebot, i. Allg. Spanisch oder Französisch). Für Studierende, die nicht deutscher Muttersprache sind, besteht die Möglichkeit, sich diese Muttersprache (z. B. Russisch oder Türkisch) als zweite Fremdsprache anrechnen zu lassen. Falls die Muttersprache Englisch ist, so besteht natürlich auch dort die Möglichkeit der Anrechnung. Die Sprachkenntnisse müssen aber in Wort und Schrift einem Muttersprachler entsprechen; die Staatsbürgerschaft ist nicht entscheidend.

Um diese Leistungen anerkannt zu bekommen, muss ein formloser Antrag bei der Prüfungskommission gestellt werden, in dem die Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Die Beweispflicht obliegt dem Studierenden. Wird die Fremdsprache anerkannt, wird sie mit „bestanden“ bewertet (§ 17 Abs. 5 Satz 2 RAPO).

Über Näheres erteilt der Vorsitzende der Prüfungskommission oder der Studiengangleiter Auskunft.

Wer bereits eine Prüfung in einer Fremdsprache an der HNU absolviert hat (bestanden oder nicht bestanden), kann sich diese nicht mehr gemäß dem Obigen anrechnen lassen.

Hauptstudium ab dem 4. Semester

Unternehmensführung
  • Unternehmensführung
Volkswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre II
Quantitative Methoden im Management
  • Quantitative Methoden im Management
Financial Decision-Making
  • Financial Decision-Making
Praxissemester
  • Praxisbegleitende LV
  • Praxisprojekt

Unterschiedliche Schwerpunkte für Generalisten

Die Wahl unterschiedlicher Studienschwerpunkte stellt eine Vertiefung in ausgewählten Fächern dar und fördert eine funktionsübergreifende Herangehensweise. Die Studierenden wählen aus den folgenden Schwerpunkten drei aus:

Auslandsschwerpunkt

Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft können sich flexibel Kurse aus dem Ausland anrechnen lassen, wenn sie den Auslandsschwerpunkt wählen.

Merkmale des Auslandsschwerpunktes Betriebswirtschaft:

  • Der Schwerpunkt wird vorab wie alle anderen BWL-Schwerpunkte gewählt.
  • Die Kurse sind nur im Ausland belegbar.
  • 16 ECTS müssen belegt und absolviert sein.
  • Die Kurse entsprechen dem Niveau fortgeschrittener Bachelorkurse und sind aus dem betriebswirtschaftlichem Bereich (Sprachkurse bspw. werden nicht anerkannt).
  • Die Anerkennung ist vorab mit dem Vorsitzenden der Prüfungskommission, Herrn Prof. Demmel, zu klären.

Sie können insgesamt bis zu 30 ECTS belegen. Bitte beachten Sie, dass ECTS-Punkte und local credit points voneinander abweichen können.

Voraussetzung für die Anerkennung der im Ausland absolvierten Kurse ist, dass die Hochschule im jeweiligen Land anerkannt ist, Kursbeschreibungen mit Angabe der ECTS credits im Vorfeld Herrn Prof. Demmel per E-Mail zur Verfügung gestellt werden und Sie nachweisen, dass es sich um Kurse eines Bachelorstudiengangs oder höher handelt.

Informationen über die staatliche Anerkennung finden Sie in der Datenbank Anabin:

  • Erscheint der Hinweis "Status H+", ist eine Anrechnung grundsätzlich möglich, wenn die von Ihnen gewählten Fächer einen Bezug zu Ihrem Studiengang aufweisen.
  • Erscheint der Hinweis "Status H-" oder "Status H+/-", ist eine Anrechnung nicht möglich.
Corporate Finance

Die moderne Finanztheorie hat in den letzten Jahren die Steuerung von Banken und Versicherungen sowie Finanzabteilungen großer Unternehmen entscheidend geprägt. Beispiele dafür sind Shareholder-Value-Konzepte und modernes Wertpapiermanagement. Methoden der Investitionsrechnung finden nicht nur bei der Beurteilung von Geldgeschäften oder bei der Festlegung der günstigsten Finanzierung, sondern auch bei der Unternehmensbewertung Anwendung.

Der Schwerpunkt Corporate Finance bearbeitet Problemstellungen nach diesen modernen praktischen Ansätzen und beleuchtet dabei die Zusammenhänge. Darüber hinaus werden die Schnittstellen zu anderen Fachgebieten berücksichtigt, beispielsweise zum Controlling, das bei der Entscheidungsunterstützung des Managements eine große Rolle spielt.

Der Studienschwerpunkt Bank-, Investitions- und Versicherungswirtschaft an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Bankwirtschaft
Im Rahmen der Vorlesung Bankwirtschaft werden Sie mit Bankdienstleistungen, Kreditwürdigkeitsprüfungen, dem Bankmanagement und -controlling, der Bankpolitik sowie der Gesamtbanksteuerung vertraut gemacht.

Versicherungswirtschaft
Neben den Grundlagen der Versicherungswirtschaft lernen Sie verschiedene Versicherungsarten, die Prämienkalkulation sowie die Risikopolitik kennen.

Finanzwirtschaftliches DV-Projekt
Ein finanzwirtschaftliches DV-Projekt ermöglicht Ihnen die Entwicklung von IT-gestützten Lösungen zur Bearbeitung praktischer finanzwirtschaftlicher Problemstellungen. Dadurch üben Sie sich in der Entscheidungsfindung unter realen Bedingungen der Berufspraxis.

Unternehmensbewertung und Investitionsrechnung
Diese Punkte spielen nicht nur bei Übernahmen und Betriebszusammenschlüssen eine Rolle. Deshalb behandelt die entsprechende Lehrveranstaltung die praktische Unternehmensbewertung unter Beachtung der Grundsätze des IdW (Instituts der Wirtschaftsprüfer) und Bewertungskonzeptionen anhand ausgewählter Fallstudien.

Seminar Bank-, Investitions- und Versicherungswirtschaft
Im Rahmen von Seminararbeiten greifen Sie aktuelle Entwicklungen innerhalb der Bank-, Investitions- und Versicherungswirtschaft auf und diskutieren diese. Dabei werden auch Vortrags-, Diskussions- und Moderationstechniken besprochen und geübt.

Consulting

Trotz eines durchschnittlichen jährlichen Wachstums von circa acht Prozent in den vergangenen zehn Jahren und einer Gesamtzahl von circa 70.000 Beratern existieren bislang nur vereinzelt Ausbildungsangebote, die auf die spezifischen Anforderungen an Unternehmensberater und beratungsnahe Tätigkeiten zugeschnitten sind. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, diese zukunftsweisende Spezialisierungsmöglichkeit im Rahmen des Hauptstudiums zu wählen.

Der Studienschwerpunkt Consulting an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Beratermarkt und Beratungsprozess
Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über den Markt der Unternehmensberatung und zeigt die verschiedenen Phasen eines Beratungsprojekts auf – von der Akquisitionsphase über die Vertragsgestaltung bis zur Auftragsdurchführung und -nachbereitung.

Beratungskonzepte und Beratungsverhalten
Die Veranstaltung Beratungskonzepte und Beratungsverhalten vermittelt die methodischen Grundlagen der Unternehmensberatung sowie die bei der Berater-Klienten-Beziehung bedeutenden psychologischen und kommunikativen Herausforderungen (Konfliktmanagement, Moderations-, Verhandlungs- und Präsentationstechniken).

Fallstudien und Projekte
Anhand von Fallstudien und Projekten werden die Lerninhalte vertieft.

Seminar Unternehmensberatung
In diesem Seminar lernen Sie, sich wissenschaftlich mit einer ganz spezifischen Fragestellung der Unternehmensberatung auseinanderzusetzen und diese zu präsentieren. Anknüpfungspunkte bestehen besonders zu den Schwerpunkten Controlling, International Management and Leadership sowie International Business Administration.

Controlling

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich das Controlling aus dem internen Rechnungswesen, das zu den klassischen Funktionen der Betriebswirtschaftslehre gehört. Aufgrund seiner Planungsfunktion ist es unerlässlich, dass im Controlling auch fundierte Kenntnisse der Bilanz- und Finanzplanung vorhanden sind. Verantwortliche in den Unternehmen benötigen die für ihre Entscheidung erforderlichen Kenngrößen zeitgerecht und in wohldosierter Form.

Der Studienschwerpunkt Controlling an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Controlling
Im Controlling stehen neben den strategischen Methoden und der Unternehmenssteuerung operative Planungstechniken im Vordergrund. Ausgehend von den jeweiligen Einzelplänen (Absatz-, Umsatz-, Personal-, Kostenstellenplan usw.) lernen Sie, diese zu einem Gesamtplan zu verdichten. Die Planung des Betriebsergebnisses umfasst den Bilanzplan auf der Vermögensseite und den Finanzplan, der den Kapitalbedarf der Unternehmung aufzeigt.

IT-Anwendungen im Controlling
Diese Veranstaltung ermöglicht Ihnen eine fachspezifische Vertiefung und eine Einführung in die relevanten SAP-Module.

Seminar Controlling
Im Rahmen des Seminars bearbeiten Sie ausgewählte Fragestellungen in Form einer Seminararbeit und diskutieren diese anschließend im Rahmen einer Präsentation.

Ein breites Spektrum an Wahlfächern, das aktuelle Entwicklungen aufgreift, lässt Sie individuelle Akzente setzen.

Informationssystemmanagement

Informationstechnik ist zu einem „Business Enabler“ geworden: Sie bildet mittlerweile einen festen Bestandteil der Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse von Unternehmen. Neue Geschäftsmodelle entstehen mit Hilfe der IT, erschließen neue Märkte und Zielgruppen und gestalten Geschäftsprozesse mit Kunden und Geschäftspartnern kooperativ, schnell und kostengünstig. Im Studienschwerpunkt „Informationssystemmanagement“ lernen Sie, auf der Basis betriebswirtschaftlichen Wissens die Prozesse von Unternehmen anhand der Potentiale der Informations- und Kommunikationstechnologie zu optimieren und neu zu gestalten („Business Engineering“).

Der Studienschwerpunkt Informationssystemmanagement an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

  • IT-Strategien und Informationsmanagement
  • IT-Projektmanagement
  • Management der Informatik
  • Geschäftsprozesse und IT-Anwendungen in Industrie und Handel
  • Technologische Grundlagen und Netzwerktechnik
  • Seminar zum Informationsmanagement

Kurzinfo Studienschwerpunkt Informationssystemmanagement (pdf)

International Business Administration

Die immer schneller und umfassender voranschreitende Internationalisierung und Globalisierung der Geschäftstätigkeit erfordert eine adäquate international orientierte betriebswirtschaftliche Ausbildung. Viele mittelständische und erst recht große Unternehmen agieren heute international und oft sogar weltweit. Dies wirkt sich auf Beschaffung und Logistik, Standortwahl, Rechnungslegung und Controlling, Finanzierung und Risikomanagement aus.

Der Studienschwerpunkt International Business Administration trainiert anhand praxisnaher Fallbeispiele und konkreter Unternehmenssituationen Ihre Fähigkeit, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen. In Einzel- und Gruppenarbeit erarbeiten Sie praxisnahe Lösungen, die Sie präsentieren und mit anderen Teilnehmern diskutieren.

Alle Vorlesungen und Seminare werden auf Englisch gehalten. Dabei wird berücksichtigt, dass Sie Ihre Kenntnisse in der Regel als Zweitsprache erworben haben. Ein wichtiges Ziel ist es, Ihren fachspezifischen Wortschatz zu fördern. Der Schwerpunkt wird entsprechend internationalen Studierenden empfohlen, die ein Semester oder länger an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) studieren.

Der Studienschwerpunkt International Business Administration an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

The Process of Internationalization
In dieser Veranstaltung werden die Möglichkeiten und Formen des „Going International“ sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken analysiert und herausgearbeitet. Weiterhin wird der Internationalisierungsprozess als Teil der Unternehmensstrategie beleuchtet. Hierzu werden schriftliche Unternehmensbeschreibungen (Case Studies), Geschäftsberichte und Presseinformationen ausgewertet.

International Controlling
International Controlling beschäftigt sich mit den Auswirkungen unterschiedlicher ökonomischer Rahmenbedingungen auf die Unternehmenstätigkeit, Wechselkursschwankungen, Inflationswirkungen, Transferpreisfragen. Weiterhin spielen hier Fragen des Portfolio- und Geschäftsfeldmanagements und des Ressourcenmanagements eine Rolle.

International Accounting
Immer mehr international agierende Unternehmen stellen ihr Rechnungswesen auf IAS/IFRS um. Dies ist für den Konzernabschluss kapitalmarktorientierter Unternehmen Pflicht.

International Taxation
Diese Lehrveranstaltung behandelt eines der Kernprobleme international tätiger Unternehmen: das Zusammentreffen unterschiedlicher nationaler Steuersysteme. Die hieraus entstehenden steuerlichen Doppelbelastungen, Fragen der Steueroptimierung, der Bemessung von Verrechnungspreisen, der Standort- und Rechtsformwahl unter steueroptimalen Gesichtspunkten sollen hier behandelt werden.

International Finance and Risk Management
Die internationale Geschäftstätigkeit führt zu Finanztransaktionen in Fremdwährungen. Im Mittelpunkt stehen deshalb hier Fragen des Währungs- und Cash-Managements. Behandelt werden zudem Fragen der internationalen Kapitalbeschaffung und des Global Asset- und Investitionsmanagements.

International Value Chain Management
Die Internationalisierung der Beschaffung im Sinne des „Global Sourcing“, die Verlagerung von Produktionsstandorten ins Ausland, Offshoring und die mit diesen Entwicklungen zusammenhängenden Logistikfragen sowie das Supply Chain Management stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

International Management & Leadership

Die Komplexität der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung erfährt durch die immer umfassender voranschreitende Globalisierung eine entscheidende Herausforderung. Selbst kleinere und erst recht mittlere und große Unternehmen agieren heute international und oft sogar weltweit. Dies wirkt sich auf die Einkaufstätigkeit, die Produktion, die Vertriebstätigkeit, die Produktentwicklung oder die Kooperation mit anderen Unternehmen aus.

Der Studienschwerpunkt International Management & Leadership stellt sich den daraus entstehenden Herausforderungen. Dabei werden nicht nur Probleme der Unternehmenstätigkeit veranschaulicht. Anhand konkreter Fallbeispiele („living cases“) lernen Sie, in Einzel- und Gruppenarbeit praxisnahe Lösungen zu finden, überzeugend darzustellen, zu präsentieren und mit anderen Teilnehmern zu diskutieren.

Alle Vorlesungen und Seminare werden auf Englisch gehalten. Dabei wird berücksichtigt, dass Sie Ihre Kenntnisse in der Regel als Zweitsprache erworben haben. Ein wichtiges Ziel ist es, Ihre Sprachkenntnisse, speziell den fachspezifischen Wortschatz zu fördern. Der Schwerpunkt wird entsprechend internationalen Studierenden empfohlen, die ein Semester oder länger an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) studieren.

Der Studienschwerpunkt International Management & Leadership an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

International Management
In dieser Veranstaltung werden die fachlichen Grundlagen für die Gruppenarbeit in „International Case Studies“ vermittelt.

International Case Studies
International Case Studies dient dazu, in Arbeitsgruppen Stärken und Schwächen eines Unternehmens zu untersuchen und die Chancen und Risiken der weltweiten Markt- und Wettbewerbsentwicklung herauszuarbeiten. Dazu werten Sie schriftliche Unternehmensbeschreibungen, Geschäftsberichte und Presseinformationen aus. Auf der Analyse aufbauend lernen Sie, strategische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten und diese kritisch zu bewerten. Im Sinne des Projektmanagements werden konkrete Umsetzungsprogramme dargestellt und Controlling-Kriterien für die Überwachung der Maßnahmenumsetzung formuliert.

International Marketing
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen Fragen und Methoden der internationalen Marktforschung und des Marketing-Mix. Sorgfältig müssen Sie zwischen den Möglichkeiten und Zielen einer globalen Markenführung und der Anpassung an lokale und regionale Märkte abwägen.

Intercultural Management
Intercultural Management verdeutlicht an konkreten Beispielen kulturelle Unterschiede, die im internationalen Geschäft zu Problemen führen können. Schritte zur jeweiligen Anpassung von Mitarbeiterführung, Werbebotschaften und Verhandlungsführung müssen deshalb überprüft werden.

International Human Resource Management
Diese Lehrveranstaltung umfasst Schwierigkeiten, die sich bei der Entsendung einheimischen Personals ins Ausland ergeben sowie beim Einsatz internationalen Personals in regionale Tochtergesellschaften. Personalauswahl und -entwicklung, Rückintegration, Führung und Motivation spielen dabei eine Rolle.

International Law
Internationale Unternehmenstätigkeit erfordert die Berücksichtigung internationaler rechtlicher Regelungen. Jenseits juristischer Einzelheiten geht es in dem Seminar International Law um den Aufbau eines Verständnisses der grundsätzlichen Prinzipien und Strukturen des internationalen Rechts.

Jahresabschluss

Der anonyme Kapitalmarkt, an dem sich sowohl mittelständische als auch große Unternehmen mit den erforderlichen Finanzmitteln versorgen, hat sich in den vergangenen Jahren enorm ausgeweitet. In gleichem Umfang erhöhte sich die Bedeutung des externen Rechnungswesens, dessen Aufgabe es ist, die Eigen- und Fremdkapitalgeber mit Informationen über die Entwicklung des Unternehmens zu versorgen.

Der Studienschwerpunkt Jahresabschluss an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Internationale Bilanzierung
Im Rahmen der Veranstaltung werden die bedeutendsten internationalen Bilanzierungsregelwerke (IAS und US-GAAP) einer intensiven Auseinandersetzung unterzogen.

Bilanzierung und Bilanzanalyse
In dieser Lehrveranstaltung vertiefen Sie anhand von Fallstudien Kenntnisse in der Bilanzierung und erarbeiten eine Bilanzanalyse für ein ausgewähltes Unternehmen.

Konzernrechnungslegung
Wie wird eine Weltbilanz erstellt, die sich aus der Zusammenfassung der Einzelbilanzen eines Konzerns ergibt? Sie werden neben der Technik der Kapitalkonsolidierung die Themen Schuldenkonsolidierung, Zwischenerfolgseliminierung sowie Aufwands- und Ertragseliminierung behandeln.

Seminar Externes Rechnungswesen
Ausgewählte Probleme aus dem externen Rechnungswesen erarbeiten Sie in Form einer Seminararbeit und diskutieren diese anschließend im Plenum. Insgesamt wird die Vertiefung von Sachverhalten, die sich an der Unternehmenspraxis orientieren, gegenüber theoretischen Überlegungen in den Vordergrund gestellt.

Supply Chain Management (deutsch)

Die Bedeutung von Logistik und Supply Chain Management hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und offensichtlich: Globalisierung, rasantes Wachstum der IuK-Technologien, zunehmende Arbeitsteilung und steigende Leistungsfähigkeit der Transport und Logistiksysteme. Logistik und Supply Chain Management ist heute einer der wichtigsten und größten Wirtschaftsbereiche: Deutschland repräsentiert heute mit über 230 Mrd. Euro Leistungsumfang den größten Logistikmarkt in Europa und es sind rund 2,8 Mio. Menschen in der Logistik erwerbstätig. Die Nachfrage nach akademisch ausgebildeten Logistikern ist groß und der Bereich bietet beste Berufsaussichten!

Der Schwerpunkt versucht das weite Feld der Logistik und des Supply Chain Management aus betriebswirtschaftlicher Sicht abzudecken und zu beleuchten. Dabei steht einerseits die Organisation der grundlegenden Transport-, Umschlags- und Lageraktivitäten, anderseits die Gestaltungsmöglichkeiten und Steuerung übergreifender Supply Chains im Vordergrund.

Folgende Module und Inhalte werden angeboten:

Modul “Grundlagen und Konzepte des SCM“

  • Vorlesung „Logistik“
    Überblick über die grundlegenden Funktionen, Aufgaben und Methoden der Logistik sowie Vorstellung erfolgreicher Management-Konzepte und Prinzipien
  • Vorlesung „Instrumente und Methoden des Supply Chain Management“
    Auswahl, Diskussion und Anwendung aktueller Methoden und Verfahren des Supply Chain Management sowie Vorstellung ausgewählter Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete in verschiedenen Branchen

Modul „Anwendungsfelder des SCM“

  • Vorlesung „Operations Management“
    Aufbau, Organisation und Management logistischer Funktionen und Dienstleistungen
  • Seminar „Logistik und Supply Chain Management“
    Seminar zu aktuellen Themen der Logistik und des Supply Chain Managements

Die Inhalte werden im Rahmen der Veranstaltungen durch Vorlesungen, Planspiele, Simulationen, Unternehmensbesuche, Gastvorträge und Übungen vermittelt.

 

 

Marketing-Kommunikation

Zu den wichtigsten Aufgaben eines Unternehmens gehören die strategische Markenführung und die zielgerichtete Entwicklung von Innovationen. War früher Markenführung nur das Entwickeln eines Logos und die Kreation eines Namens, so werden inzwischen alle Bereiche eines Unternehmens in die Markenführung einbezogen. Die Steuerung des Markenwerts ist wesentlicher Erfolgsfaktor eines Unternehmens.

Im nationalen wie im internationalen Markenmanagement stellen sich Fragen nach den Bedürfnissen der Verbraucher und den daraus abzuleitenden Innovationen, nach effizienter Kommunikation mit den Verbrauchern in gesättigten Märkten sowie nach einer konsistenten Markenführung. Es gilt, das Verhalten der Kunden und Wettbewerber zu analysieren und die eigenen Aktivitäten auf die Marktanforderungen einzustellen.

Der Studienschwerpunkt Marketing-Kommunikation am Kompetenzzentrum Marketing & Branding der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Strategische Markenführung und Markeninstrumentarium
Diese Vorlesung führt in entscheidungsorientierte sowie verhaltenswissenschaftliche Ansätze der Markenführung, in Typen von Markenstrategien und in die Markenpositionierung ein und behandelt ausführlich das Markeninstrumentarium.

Kreative Ideenfindung und Innovationsmanagement
Es geht um Kreativität sowie um Methoden, Praxis und Organisation der Ideenfindung. Es wird vermittelt, wie Innovationen entstehen und weiter entwickelt werden können. Denn kreative Ideenfindung und Innovationsmanagement stellen häufig einen Engpass in Unternehmen dar.

Seminar: Spezielle Aspekte der Markenführung
Im Rahmen eines Marketing-Seminars präsentieren Studierende eigenständig ein aktuelles Thema der Markenführung und schreiben darüber eine wissenschaftliche Seminararbeit. Oft entstehen daraus Themen für Bachelorarbeiten.

Konzeptionsseminar: Strategie und Umsetzung von Markenkonzepten
Pro Semester werden drei Experten eingeladen, Aufgaben aus ihrer eigenen beruflichen Praxis zu stellen. Die Präsentation der erarbeiteten Lösungen wird gemeinsam mit den Experten diskutiert.

Rückblick Konzeptionseminar

Wintersemester 2012/2013

  • Voith Turbo, Heidenheim
  • Who`s perfect., München
  • G2 Germany, Berlin

Wintersemester 2011/12

  • SapientNitro, München
  • ESTA Apparatebau, Senden

Wintersemester 2010/11

  • buero zwo sieben, Aalen
  • Interbrand, Zürich
  • IBM Global Business Services

Wintersemester 2009/10

  • Voith Paper, Heidenheim
  • TV NEXT, Berlin
  • Hartmann, Heidenheim

Wintersemester 2008/09

  • Dodel Metallbau, Ulm
  • Scholz & Friends, Hamburg
  • Südwest Presse, Ulm
Strategic Market Intelligence

Marktforschung ist das Ohr des Unternehmens am Markt: Sie verbindet Unternehmen mit Kunden und Wettbewerbern durch genaue und schnelle Informationen. Diese werden genutzt, um Probleme und Chancen zu identifizieren, Marketingaktionen zu entwickeln, zu überarbeiten und zu beurteilen sowie die gesamte Marketingperformance zu überwachen. Ohne Marktforschung können Produktentwicklungen und -einführungen, Preisentscheidungen, Werbekonzeptionen und Wettbewerbsstrategien nicht erfolgreich realisiert werden.

Der Bedarf an Wissen über die Kunden und die Marktsituation wurde in den vergangenen Jahren durch eine Reihe von Faktoren erheblich gesteigert: Unternehmen agieren zunehmend international und benötigen deshalb Informationen über größere und weiter entfernte Märkte. Weil Kunden wohlhabender und erfahrener sind, müssen Unternehmen herausfinden, wie sie auf neue Produkte reagieren. Ein schärferer Wettbewerb erfordert zudem die Überprüfung der Effizienz von Marketingaktivitäten. Da sich die Unternehmensumwelt zunehmend verändert, sind verlässliche Informationen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Der Studienschwerpunkt Strategische Marktforschung vermittelt Ihnen umfassende Kenntnisse der Marktforschung sowie Methoden der Preistheorie, insbesondere im Bereich der Preisbildung und des Preismanagements.

Mediendesign

Durch die zunehmende Flut an Informationen müssen Botschaften über geeignete Medien so gestaltet werden, dass sie Aufmerksamkeit erregen, verstanden werden, im Gedächtnis bleiben und dabei zum Unternehmen passen und unverwechselbar mit diesem in Verbindung gebracht werden.

Wir vermitteln Ihnen das Know-how, Kommunikation zielführend zu gestalten. Sie lernen, geeignete Kommunikationsmittel auszuwählen, selbständig gestalterische Aufgaben zu bewältigen und die Medientechnik grundlegend zu verstehen.

Anhand von Übungen lernen Sie, kreative Ideen für die Gestaltung zu entwickeln und selbstständig gestalterische Aufgaben wie die Logoentwicklung zu lösen. In diesem Zusammenhang werden Grafik-Tools wie Adobe Illustrator und Adobe Photoshop eingesetzt.

Der Studienschwerpunkt Mediendesign an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Grundlagen der Gestaltung
Welche Anforderungen muss „gutes“ Design erfüllen? Gestaltungsmittel, Typografie und Farbmodelle gehören zu den Grundlagen der Gestaltung.

Kommunikationsdesign
Welche Kommunikationsform passt zur Botschaft und zur Zielgruppe? Welche Auswirkungen hat die Wahl des Kommunikationsdesigns auf Budget und Erfolgsmessung? In diesem Fach lernen Sie unterschiedliche Gestaltungsformen der Kommunikation kennen und erstellen anhand von Praxisbeispielen Kommunikationskonzepte.

Medientechnik
Zur Gestaltung und zum Einsatz von Medien gehört das Verständnis der zu Grunde liegenden Medientechnik. Deshalb lernen Sie Mulitimedia-Anwendungen, Formate für Text, Hypertext, Graphik, 3D-Modellierung, Animation, Audio und Video kennen. Danach sind Sie in der Lage, die verschiedenen multi- und hypermedialen Formate und Standards praktisch anzuwenden.

Mediendesign
Neben theoretischen Inhalten zur Interaktion mit Medien und zur Zielgruppenorientierung vermittelt diese Vorlesung Grundlagen und praktische Übungen des Designs digitaler Medien. Wie können Benutzeroberflächen (Navigation, Interfacedesign, Screen Design, Dialogschnittstellen) unter Usability- und Design-Gesichtspunkten gestaltet und evaluiert werden? Sie erstellen unter Berücksichtigung der Theorien eine multimediale Anwendung oder Website.

Projektseminar Mediendesign
Im Rahmen des Projektseminars zum Mediendesign lernen Sie bei der Bearbeitung einer konkreten Aufgabenstellung eines Unternehmens dessen Anforderungen kennen und setzen diese in der Gestaltung um. Den Seminarabschluss bildet eine Präsentation beim Unternehmen.

Personalwesen und Arbeitsrecht

„Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten wird in Leitlinien, Geschäftsberichten und Reden die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern ausgedrückt. Mitarbeiter werden als wesentlicher Erfolgsfaktor und nicht nur als Kostenfaktor gesehen. Den Erfolg zu managen heißt somit auch, die Mitarbeiter zu managen. Dies ist die Aufgabe jeder Führungskraft. Personalmanagement findet somit keinesfalls ausschließlich in den Personalabteilungen statt.

Der Studienschwerpunkt Personalwesen & Arbeitsrecht an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Personalentwicklung
Diese Vorlesung behandelt von den Verfahren zur Ermittlung des Entwicklungsbedarfs bis hin zum Entwicklungscontrolling wesentliche Aspekte der betrieblichen Personalentwicklung sowie grundlegende Elemente der Organisationsentwicklung.

Entgelt, Arbeitsbewertung, Arbeitszeit
In dieser Veranstaltung lernen Sie, moderne Entgelt-, Erfolgsbeteiligungs-, Sozialleistungs- und Arbeitszeitsysteme zu konzipieren.

Arbeitsrecht
Schließlich setzt Personalarbeit arbeitsrechtliche Grundkenntnisse voraus. Deshalb vermitteln wir Ihnen die wesentlichen Aspekte des Individual- und Kollektivarbeitsrechts.

Führung und Kommunikation
Diese Lehrveranstaltung stellt neben Führungsaufgaben Mitarbeitergespräche als ausgewählte Führungstechnik in den Mittelpunkt. Dabei trainieren Sie in verschiedenen Situationen Aufbau, Vorbereitung und Führung von Gesprächen. Eine wichtige Rolle spielen zudem die Themen Beurteilung, Entwicklung, Anerkennung, Kritik, Zielvereinbarung und Delegation.

Personalwirtschaftliches Seminar
Im personalwirtschaftlichen Seminar halten Sie einen Vortrag zu einer aktuell von Ihnen bearbeiteten Thematik.

Steuern

Ziel des Studienschwerpunkts ist es, Sie mit Fertigkeiten und Kenntnissen auszustatten, um die alltäglichen und speziellen Probleme für steuerpflichtige Privatpersonen und Unternehmen bewerkstelligen zu können.

Der Studienschwerpunkt Steuern an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Grundlagen der Besteuerung
Zu den Grundlagen der Besteuerung gehören die Umsatzsteuer, das steuerliche Verfahrensrecht, die Gewerbesteuer und die Körperschaftssteuer.

Praxis der Besteuerung und Steuerpolitik
Diese Veranstaltung beinhaltet Bilanzsteuerrecht und steuerliche Bilanzpolitik, internationales Steuerrecht, Sonderprobleme des Einkommenssteuerrechts und Sonderthemen wie Rechtsformwahl und Finanzierung.

Seminar im Steuerrecht
Im Rahmen einer Seminararbeit werden ausgewählte Probleme aus dem Steuerrecht bearbeitet und anschließend im Rahmen einer Veranstaltung diskutiert. Eine Exkursion an den Bundesfinanzhof nach München gibt einen hervorragenden Einblick in die Praxis eines unserer höchsten Gerichte.

Strategisches Markt- und Vertriebsmanagement

Der Studienschwerpunkt strategisches Markt- und Vetriebsmanagement bereitet auf zwei Kernfunktionen in einem Unternehmen vor: Vertriebsmanagement und Management von Kundenbeziehungen. Die systematische Umsatzgenerierung und -sicherung unter Profitabilitätsgesichtspunkten stehen dabei im Vordergrund.

Der Studienschwerpunkt strategisches Markt- und Vetriebsmanagement an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Strategisches Vertriebsmanagement und -instrumentarium
Diese Vorlesung behandelt die Grundlagen des modernen Vertriebsmanagements und des Customer Relationship Managements (CRM).

Vertriebstraining und Verhandlungstechniken
Hier lernen Sie, effektiv zu präsentieren, zu verhandeln und Vertriebsprozesse zu gestalten.

Marketing-Seminar: Spezielle Aspekte des Vertriebs
Das Seminar ermöglicht die Vertiefung eines selbst gewählten Themas aus dem Vertriebs- oder CRM-Bereich.

Konzeptionsseminar: Strategie und Umsetzung von Vertriebs- und CustomerRelationship Konzepten
In diesem Seminar stellen Ihnen drei Experten aus der Praxis Aufgaben aus ihrer eigenen beruflichen Praxis.

International Logistics

Ein wichtiges Thema der internationalen Logistik sind die Auswirkungen der Globalisierung auf Verkehr und Umwelt.

In dem vollständig in englischer Sprache abgehaltenen Schwerpunkt lernen Sie, die Herausforderungen der internationalen Logistik zu meistern.

Der Studienschwerpunkt Verkehr, Umwelt und internationale Logistik an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Transport Logistics

In dieser Veranstaltung stehen die internationale Transportlogistik (Extra-Logistik) und ihre ökonomischen Optimierungsnotwendigkeiten und -methoden im Mittelpunkt.

Production and Warehouse Logistics

In dieser Veranstaltung stehen ausgewählte Planungsaufgaben und -methoden im Bereich Produktions- und Lagerlogistik (Intra-Logistik) im Mittelpunkt.

International Project Management
Dieser Kurs verbindet die beiden Aspekte Projektmanagement und Arbeiten im internationalen Kontext.

Seminar on International Logistics
In einem Seminar bearbeiten Sie ein Problem aus der internationalen Logistik selbstständig nach den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens nach Karl Popper und präsentieren das Ergebnis Ihrer Untersuchung.

Treasury

Die Hauptaufgabe des Treasury-Bereichs eines Unternehmens ist die Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Kernelemente der Treasury-Aktivitäten sind die Kapitalbeschaffung zur Finanzierung der Investitionstätigkeiten, die Liquiditätssicherung (zum Beispiel mittels kurzfristiger Finanzierungsmaßnahmen), die Pflege der Beziehungen zu den Kapitalgebern, die Überwachung des Forderungs- und Kreditbestands sowie die unternehmensübergreifende Überwachung und -koordination von Finanzbeteiligungen.

Dafür ist das Verständnis finanzwirtschaftlicher Zusammenhänge und die zur Lösung finanzwirtschaftlicher Fragestellungen nötige Methoden- und Problemlösungskompetenz erforderlich.

Der Studienschwerpunkt Treasury an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

Kapitalmarkttheorie
Die Methoden und Prinzipien der Modernen Kapitalmarkttheorie (MKT) geben im Zusammenhang mit der Modernen Portfoliotheorie (MPT) konkrete Antworten auf Fragen der Konstruktion von Portfolios unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten.

Portfolio- und Asset-Management
Schwerpunkt ist die Darstellung jener Investmentprinzipien, Anlagestrategien und Methoden, die im Rahmen der Verwaltung großer Geldvermögen – institutionell wie privat – Anwendung finden.

Treasury-Aktivitäten mit Finanzinnovationen
Hier stehen Einsatzmöglichkeiten von Derivaten und Derivatstrategien (Trading, Hedging, Spekulation) im Fokus.

Seminar Treasury
Vertiefung aktueller Problemstellungen des Studienschwerpunkts in Form von Seminararbeiten und Referaten.

Wirtschaftsprivatrecht

Der Betriebswirt ist in modernen Wirtschaftsstrukturen nahezu täglich mit rechtlich relevanten Vorgängen beschäftigt. Außerdem fehlt in vielen Unternehmen eine funktionierende Schnittstelle zwischen den Bereichen Recht und Betriebswirtschaft. Dem trägt der Schwerpunkt "Wirtschaftsrecht" Rechnung. Der Betriebswirt soll in der Lage sein, auf Basis eines breiten betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlich relevanten sowie praxisorientierten Wissens die Prozesse des Unternehmens anhand der hieraus resultierenden Potentiale zu optimieren und gegebenenfalls neu zu gestalten.

Der Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht an der Hochschule Neu-Ulm umfasst folgende Lehrveranstaltungen:

  • Gesellschaftsrecht
  • Vertragsmanagement
  • Fälle und Übungen Wirtschaftsprivatrecht
  • Seminar
  • Recht der neuen Medien
  • Markenrecht und Wettbewerbsrecht

Abschlussarbeit

Bachelorarbeit
  • Seminar
  • Schriftl. Arbeit

Praxisprojekte

Interaktiv gestaltete Lehrveranstaltungen, insbesondere Konzeptionsseminare und Praxisprojekte in deutscher und englischer Sprache bieten Ihnen die Möglichkeit, mit Unternehmen in Kontakt zu treten, Teamfähigkeit zu erproben und Präsentationstechniken anzuwenden.

Experten stellen Aufgaben aus Ihrer beruflichen Praxis, die in Teams bearbeitet werden. Die Präsentation der Ergebnisse wird gemeinsam mit den Unternehmensvertretern diskutiert. Ein Konzeptionsseminar aus dem Schwerpunkt Marketing-Kommunikation und ein Praxisprojekt aus dem Gesundheitsmanagement vermitteln Ihnen einen Einblick in die praxisorientierte Arbeitsweise.

Scholz & Friends

Hintergrund

  • Duckstein ist das Super-Premium-Bier der Carlsberg-Holsten-Gruppe. Die Hamburger Werbeagentur Scholz & Friends wurde zum Zeitpunkt des Konzeptionsseminars damit betraut, eine absatzsteigernde Kampagne für die Marke Duckstein zu entwickeln.

Fragestellungen

  • Kann ein Bier aus Sicht der Konsumenten Super-Premium sein? Wie muss ein Super-Premium-Bier sein?

Ansatz der Studierenden

  • Mit Zielgruppenbefragungen überprüften die einzelnen Gruppen, was eine Super-Premium-Marke auszeichnet. Die Ergebnisse mündeten in eine SWOT-Analyse zur Ermittlung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Produktes. Es folgte die Ableitung eines Positionierungsmodells für die Marke Duckstein. Auf Grundlage eines „Creative Briefs“ entwickelten die einzelnen Teams jeweils eine Leitidee, die für zahlreiche Kommunikationskanäle wie Print, TV und eine Verlinkung zum Point of Sale umgesetzt werden kann.

Ergebnis

  • Die Analyse zeigte, dass es aus Sicht der Konsumenten ein Super-Premium-Bier geben kann. Ermittelte Verkaufsargumente sind Image, Individualität und Qualitätskriterien, die einen Mehrwert schaffen und einen höheren Preis rechtfertigen. Allerdings sind Premium-Marken kaum noch differenzierbar, da bereits zahlreiche auf dem Markt sind. Deshalb wurden Kampagnen konzipiert, die die Qualität und den besonderen Geschmack von Duckstein auf emotionale Weise vermitteln.
Guthabenkarte Pflegezentrum

Hintergrund

  • Das Pflegezentrum Ederer in Königsbrunn bei Augsburg möchte sein Dienstleistungsangebot in der ambulanten Pflege erweitern. Geplant ist die Einführung einer Zeitguthabenkarte. Mit dieser sollen ältere Menschen haushaltsnahe Dienstleistungen wie die Erledigung von Einkäufen, Gartenarbeiten oder medizinische Betreuung erwerben können.

 Fragestellung

  • Zu welchem Preis können die Dienstleistungen angeboten werden? Wie ist eine Guthabenkarte mit einem Punktesystem zu konzipieren und zu kalkulieren? Auf welche Weise kann die Guthabenkarte in den Markt eingeführt und dort kommuniziert werden?

Ansatz der Studierenden

  • Um den vorgegebenen zeitlichen Rahmen einzuhalten, entwickelten die Studierenden einen Projektplan und bildeten zwei Teams zur Bearbeitung der Aufgaben. Unter Anwendung der betriebswirtschaftlichen Kostenkalkulation errechnete eine der beiden Gruppen den optimalen Preis für die Dienstleistungen. Zu berücksichtigen waren dabei die anfallenden Kosten und die Kaufkraft der Zielgruppe. Die zweite Gruppe konzipierte unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen zur Bewerbung des Produkts.

 Ergebnis

  • Für 30 Minuten Leistung inklusive An- und Abfahrt kalkulierten die Studierenden einen Preis von 15 Euro. Zur Markteinführung wurde die Punktekarte vor Weihnachten an ambulant versorgte Patienten verschenkt. Die Konzeption und Realisierung von Werbemaßnahmen umfasste Printmedien (Flyer und Plakat) und einen Kinospot, der in einem Königsbrunner Kino gezeigt wurde.

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Professor Dr.
Erik Rederer Zum Profil

Studiengangleiter und Studienfachberater Betriebswirtschaft
Leitung Kompetenzzentrum Finance, Accounting, Controlling, Taxation

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