Abschlussarbeiten des Instituts für Dienstleistungsmanagement

Dienstleistungsmanagement ist ein interdisziplinäres Feld, das aus unterschiedlichen Perspektiven und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden erforscht wird. Am Institut für Dienstleistungsmanagement werden Studenten herausgefordert unterschiedliche Theorien zu beleuchten und ihre Methodenkompetenz zu stärken. Deshalb ermöglichen wir es Bachelor- und Masterstudenten aller drei Fakultäten im Rahmen von Abschlussarbeiten für die praktische Anwendung bedeutsame Themen zu bearbeiten. 

Auf dieser Seite werden regelmäßig Themen für mögliche Abschlussarbeiten veröffentlicht. Bitte wenden Sie sich an den jeweiligen Ansprechpartner, falls sie eine anspruchsvolle Bachelor- oder Masterarbeit im Institut für Dienstleistungsmanagement schreiben möchten.

Abschlussarbeiten mit Praxispartner

Entwurf eines Einkaufssteuerungssystems bei Schuler Pressen

Die Firma Schuler Pressen GmbH bietet an ihrem Standort in Weingarten (Bodensee) eine Abschlussarbeit (w/m) zum Thema „Entwurf eines Einkaufssteuerungssystems“ an.

Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer.

Themen in Kooperation mit Wanzl Metallwarenfabrik

Die Wanzl Metallwarenfabrik in Leipheim ist an der Bearbeitung folgender Themenstellungen im Rahmen von studentsichen Abschlussarbeiten interessiert.

  • Datenklassifikation von Firmendaten
  • IT-gestütztes Wissensmanagement in Fachbereichen
  • Security Strategien und Policies für HQ und Branches
  • Chancen und Risiken von Social Media im Industriebetrieb
  • Chancen und Risikoszenarien unterschiedlicher Cloudstrategien
  • Automatisierung von Prozessabläufen in der IT
  • Mobile Device Management (MDM)

Die Abgrenzung der Themengebiete und die Ableitung relevanter Forschungsfragen sind eng mit dem CROSS und dem Praxispartner abzustimmen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer

Abschlussarbeiten ohne Praxispartner

Best Practices in Entwicklung und Management von Dienstleistungen

Best Practices in Entwicklung und Management von Dienstleistungen in produzierenden mittelständischen Unternehmen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer

Die Rolle von "Subjektivem Alter" in der Technologie-Akzeptanz

Durch den demografischen Wandel rücken verstärkt alternde Menschen in den Fokus von Gesellschaft und Wirtschaft: Steigende Gesundheitsrisiken, zunehmende gesellschaftliche Isolation, sinkende Selbstbestimmung. 

Die zunehmende Digitalisierung schafft – beispielsweise durch soziale Plattformen, IT-Wearables und mobile Applikationen – völlig neue Möglichkeiten das allgemeine Wohlbefinden, soziale Inklusion, aktive Gesundheitsvorsorge und somit ein längeres, selbstbestimmtes Leben der alternden Bevölkerung zu erreichen.

Voraussetzung zur Entfaltung dieser Potenziale ist allerdings, dass Menschen bzw. Senioren von diesen Technologien Gebrauch machen – und die tatsächliche Nutzung dieser Technologien durch Senioren findet oft nur in geringem Maße statt. Menschen in höherem Alter tendieren oft zur Aussage "Ich bin zu alt für Computer" – sie stellen ihre Alter in Zusammenhang mit Technologie-Nutzung. Es zeigt sich jedoch auch, dass Menschen sich oft nicht "so alt fühlen" wie sie eigentlich sind: Subjektives Alter und chronologisches Alter stehen nicht immer im Einklang.

In der Forschung ist wenig darüber bekannt, welchen Einfluss eine solche subjektive Einschätzung des eigenen Alters auf die IT-Akzeptanz und -Nutzung hat. Entsprechend sollen in dieser Abschlussarbeit konzeptionelle und theoretische Grundlagen aus der "Altersforschung" aus der Literatur abgeleitet werden und anhand einer empirischen Studien im Kontext von IT-Akzeptanz erprobt werden.

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Robert Rockmann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Dienstleistungsanteil im produzierendem Mittelstand

Entwicklung und Potential des Dienstleistungsanteils an internationalen Geschäftstätigkeiten bei produzierenden mittelständischen Unternehmen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer

Digitale Transformation - Agiles Software-Projektmanagement und Bimodale IT

Traditionelle IT-Abteilungen sind für zuverlässige und sichere IT-Service-Auslieferung gestaltet. Die digitale Transformation stellt traditionelle IT-Abteilungen vor große Herausforderungen. Organisationen fordern mehr Flexibilität und Agilität bei der Nutzung von IT-Innovationen im digitalen Business Kontext. Um die Organisation entsprechend zu unterstützen, entscheiden sich mehr und mehr Firmen für die Implementierung einer Bimodalen IT. CIOs und IT-Manager müssen die Balance finden zwischen einerseits der Implementierung neuer und innovativer IT-Services, um Kunden zufriedenzustellen und andererseits, die Kernsysteme am Laufen zu halten. Da traditionelle IT-Organisationen oft sehr starr und unflexibel gestaltet sind, haben Beratungsunternehmen wie z.B. Gartner das Modell der zwei Geschwindigkeiten vorgestellt.

Um schneller auf neue Kundenanforderungen reagieren zu können entscheiden sich immer mehr Unternehmen agile Projektmethoden einzuführen. Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, diese Firmen sind nun unter Druck sich diesen neuen Trends anzupassen um auf diese Marktdynamik zu reagieren. Seit der Veröffentlichung des Agilen Manifest (Richtlinien für agiles Projektmanagement) im Jahr 2011 haben agile Softwareentwicklungsmethoden stark an Popularität. Die traditionelle Softwareentwicklung basiert auf umfassender Analyse und Dokumentation sowie der sequenziellen Ausführung von definierten Anforderungen in langen Entwicklungszyklen. Bei der agilen Softwareentwicklung hingegen stehen iterative und kurze Entwicklungszyklen sowie die Zusammenarbeit im Entwicklungsteam mit häufigen Kundeninteraktionen im Vordergrund. Es gibt verschiedene agile Methoden und Techniken die bei einem IT-Projekt angewendet werden können (z.B. Scrum).

Die Bearbeitung verschiedener Forschungsfragen in den folgenden Bereichen ist möglich:

  • IT Business Value von bimodalen IT-Funktionen
  • Integration von DevOps bei bimodaler IT
  • Governance Formen für bimodale IT

Die Festlegung des konreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Anna Wiedemann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Digitaler Trend – Das DevOps Konzept

Viele Unternehmen arbeiten bereits erfolgreich mit agilen Methoden in ihren Entwicklungsprojekten. Dies zeigt die Notwenigkeit höherer Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten während der Softwareentwicklung. Um schnell neue Software-Funktionen dem Kunden bereitzustellen, sind allerdings nicht nur die IT-Entwicklung, sondern auch anderen Fähigkeiten der IT-Organisation, z.B. der IT-Betrieb, notwendig. Um diese Abteilungen näher zusammenzubringen und Kommunikationsprozesse zu verbessern wurde das DevOps Konzept (Abkürzung Development and Operations) entwickelt. DevOps besteht sowohl aus kulturellen als auch aus technischen Praktiken, die eine schnellere Reaktion auf neue Kundenanforderungen durch häufige und automatisierte Lieferung von neuen Software Funktionen ermöglicht. Digitale Innovatoren wie Amazon folgen bereits dem DevOps Trend und haben sogenannte cross-funktionale IT-Teams in ihrer IT-Abteilung integriert und sind nun in der Lage innerhalb Sekunden neue Software-Funktionen zur Verfügung zu stellen. Trotz prominenter Beispiele ist bisher wenig bekannt, wie traditionelle Firmen DevOps in ihrer IT integrieren können.

Die Bearbeitung verschiedener Forschungsfragen in den folgenden Bereichen ist möglich:

  • Pattern (Muster) von DevOps Teams
  • Governance Mechanisms für DevOps Teams
  • Kulturelle Aspekte bei DevOps Teams
  • IT Business Value von DevOps Teams

Die Festlegung des konreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Anna Wiedemann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

eHealth Adoption und Nutzung

Elektronische Gesundheitstechnologien (Websites, Plattformen, Soziale Netzwerke, Apps, Wearables, etc.) haben zum Ziel die Gesundheit und das Wohlbefinden von Konsumenten positiv zu beeinflussen.

In der Forschung ist jedoch wenig darüber bekannt, welche Faktoren die potentiellen eHealth-Nutzer in Ihrer Adoption und Nutzung solcher Technologien beeinflussen und welchen Einfluss eine tatsächliche eHealth-Nutzung auf Gesundheit und Wohlbefinden der Nutzer hat.

Entsprechend sollen auf Basis theoretischer Modelle und empirischer Studien neue Erkenntnisse zur Adoption, Nutzung und bestenfalls auch zu Auswirkungen von eHealth gewonnen werden.

Eine empirische Studie kann sowohl qualitativ (Interviews mit Konsumenten) und/oder quantitativ (Fragebogen) durchgeführt werden, wobei eine quantitative Studie bevorzugt wird. Als Probanden können sowohl die "allgemeine" Bevölkerung, aber auch spezielle Gruppen, wie Senioren oder Patienten, dienen.

Auswahl der theoretische Grundlagen/Modelle, Forschungsmethode, Zielgruppe und Art der eHealth-Technologie sollten dabei in enger Rücksprache mit dem Betreuer der Abschlussarbeit stehen.

Ansprechpartner: Robert Rockmann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Elektronisches Ticketing bei Mobilitätdienstleistungen

Der Mobilitätsmarkt befindet sich im Wandel. Die Gründe dafür sind z.B. technologischer Fortschritt, ein erhöhtes Umweltbewusstsein und eine geringere Bedeutung des eigenen PKWs als Statusobjekt. Daraus ergibt sich eine erhöhte Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten. Aktuell arbeiten unterschiedliche Unternehmen an Online-Plattformen, welche Kunden eine möglichst bequeme Verknüpfung von mehreren Verkehrsmittel bieten sollen. Jedoch stellt die Umsetzung einer integrierten Zahlung (eine Gesamtrechnung) die Unternehmen aktuell häufig vor Probleme.

  • Welche elektronischen Ticketinglösungen existieren in den unterschiedlichen Bereichen der Mobilitätsbranche (z.B. Bus, Bahn, Carsharing)?
  • Auf welchen Standards basieren diese Ticketinglösungen?
  • Wie könnte eine integrierte Zahlung ermöglicht werden?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Internationale Vermarktung/Markenmanagement von Dienstleistungen

Vermarktung und Markenmanagement von Dienstleistungen im internationalen Kontext mit Fokus auf mittelständische Unternehmen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer

Koordination in Dienstleistungsnetzwerken

Die Dienstleistungsbranche befindet sich im Umbruch. Bedingt durch die Digitalisierung agieren Unternehmen vermehrt in Dienstleistungsnetzwerken um ihren Kunden individualisierte Dienstleistungsbündel anzubieten. Um zukünftig ein noch breiteres Spektrum von Leistungen in einem Bündel zusammenfassen zu können, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie unterschiedliche Dienstleistungen koordiniert werden bzw. wie Kunden Ihre Bedürfnisse den Unternehmen in einer geeigneten Form mitteilen können. Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Mit welchen Merkmalen können unterschiedliche Dienstleistungen beschrieben werden (z.B. Gesundheit, Mobilität, Finanzwesen)?
  • Wie können Kunden ihre Bedürfnisse mitteilen (z.B. Preis, geringes Risiko)?
  • Gibt es ein Ranking bei der Bündelung (z.B. Wertigkeit, Marge, Prestige)?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Multihoming bei Mobilitätsplattformen

Der Mobilitätsmarkt befindet sich im Wandel. Die Gründe dafür sind z.B. technologischer Fortschritt, ein erhöhtes Umweltbewusstsein und eine geringere Bedeutung des eigenen PKWs als Statusobjekt. Daraus ergibt sich eine erhöhte Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten. Aktuell arbeiten unterschiedliche Unternehmen an Online-Plattformen, welche Kunden eine möglichst bequeme Verknüpfung von diesen Angeboten bieten sollen. Dabei engagieren sich einzelne Mobilitätsunternehmen bereits an mehreren Plattformen bzw. Kunden können mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen (sog. Multihoming). Daraus ergibt sich die Frage, wie sich Multihoming auf die zukünftige Entwicklung von Mobilitätsplattformen auswirken wird.

  • Welchen Stellenwert besitzt Multihoming für Kunden und/oder Mobilitätsunternehmen?
  • Welche Ziele verfolgen die Kunden/Unternehmen dabei?
  • Was sind die technologischen Barrieren/Treiber von Multihoming?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Online-Bewertungen von Ärzten und Gesundheitsdienstleistungen

Online-Bewertungen sind zu einem wichtigen Entscheidungsinstrument für Konsumenten im E-Commerce geworden. Solche Online-Bewertungsportale finden sich zunehmend auch für Ärzte und andere Gesundheitsdienstleister.

Von hohem Interesse ist es daher zu verstehen, wie Menschen solche Bewertungen suchen und interpretieren und welche Konsequenzen – positive wie negative– Arztbewertungen haben. Gleichermaßen ist es wichtig zu verstehen, anhand welcher Kriterien solche Bewertungen stattfinden.

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

Smart Cities in Deutschland

Unter dem Begriff „smart cities“ werden Konzepte und Initiativen zusammengefasst, welche darauf abzielen, eine Stadt ökologisch nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Das Konzept der Smart City beschäftigt sich somit mit den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie z.B. Umweltverschmutzung, demographischer Wandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit. Die Idee der Smart City ist eng an den technischen Fortschritt im Bereich der digitalen Technologien gekoppelt. So werden unterschiedliche Technologien eingesetzt, um eine Verknüpfung von unterschiedlichen Stakeholder (Unternehmen, öffentliche Verwaltung, etc.) zu ermöglichen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche deutschen Smart City Initiativen sich mit der städtischen Mobilität befassen. Dabei soll insbesondere eine mögliche Kombination mit anderen Dienstleistungen (z.B. Bezahlung, Terminvereinbarung mit der öffentlichen Verwaltung) geprüft werden. Als Theorie wird das Geschäftsmodellkonzept empfohlen.

  • Welche Dienstleistungen werden kombiniert (z.B. intermodale Beauskunftung, ÖPNV, Bibliothek, Parken und Laden)?
  • Welche Anforderungen bestehen im Hinblick auf die Geschäftsmodelle der beteiligten Akteure?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Smart City – Öffentlicher Nahverkehr

Unter dem Begriff „smart cities“ werden Konzepte und Initiativen zusammengefasst, welche darauf abzielen, eine Stadt ökologisch nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Das Konzept der Smart City beschäftigt sich somit mit den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie z.B. Umweltverschmutzung, demographischer Wandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit. Die Idee der Smart City ist eng an den technischen Fortschritt im Bereich der digitalen Technologien gekoppelt. So werden unterschiedliche Technologien eingesetzt, um eine Verknüpfung von unterschiedlichen Stakeholder (Unternehmen, öffentliche Verwaltung, etc.) zu ermöglichen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie durch den Einsatz von unterschiedlichen Technologien (z.B. Apps, Echtzeitdaten) der öffentliche Nahverkehr einer Stadt attraktiver gestaltet werden kann. Im Rahmen der Arbeit sollen mehrere Verkehrsunternehmen im Hinblick auf etwaige (technologische) Barrieren und mögliche Lösungsansätze befragt werden. Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Welche Technologien kommen im städtischen Nahverkehr zum Einsatz?
  • Welche Barrieren existieren?
  • Wie lassen sich die Barrieren überbrücken?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

 

Strategieumsetzung in mittelständischen Unternehmen

Erfolgskriterien und Erfolgsfaktoren der Strategieumsetzung in mittelständischen Unternehmen mit Fokus auf weiche Themen (Personal-, Organisations-, Kulturentwicklung)

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Bayer

Technologie in Dienstleistungsnetzwerken

Die Dienstleistungsbranche befindet sich im Umbruch. Bedingt durch die Digitalisierung agieren Unternehmen vermehrt in Dienstleistungsnetzwerken um ihren Kunden stark individualisierte Dienstleistungsbündel anbieten zu können. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Technologien in unterschiedlichen Dienstleistungsnetzwerken (z.B. Mobilität, Gesundheit, Unterhaltung, Finanzwesen) zum Einsatz kommen. Die Analyse soll branchenintern und –übergreifend durchgeführt werden. Dabei sollen zudem technologische Barrieren identifiziert werden, welche die Bündelung von Dienstleistungen behindern. Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Welche Technologien kommen in Dienstleistungsnetzwerken zum Einsatz?
  • Welche Barrieren existieren?
  • Wie lassen sich die Barrieren überbrücken?

 

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Thomas Schulz (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Wearables & Activity Tracker: Nutzung von Fitbit, Jawbone und Co.

Wearable IT ist einer der großen Trends in der konsumenzentrierten IT. Wearables wie Fitbit, Jawbone und Activity Trackers sollen Menschen zu mehr Bewegung und höherem Gesundheitsbewusstsein verhelfen. Diese neuartige Form von IT bringt somit große Potenziale eine positive Verhaltensveränderung in Menschen zu bewirken.

In der Forschung ist allerdings bislang wenig darüber bekannt welche Faktoren Menschen verschiedenster Gruppen (jüngere Personen, Senioren, Patienten, etc.) dazu bewegen solche Geräte zu benutzen, wie eine solche Nutzung aussieht und welche (positiven) Konsequenzen die Nutzung bewirken kann.

Entsprechend bieten sich vielerlei Forschungsansätze rund um das Thema Wearable IT und Activity Tracking an. Eine konkrete Festlegung des Themas erfolgt daher in Rücksprache.

Ansprechpartner: Robert Rockmann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Wissens-/Lern-Transfer Effekte in der Technologie-Akzeptanz

Neue Informationstechnologien (IT) –evolutionärer wie revolutionärer Art (z.B. Cloud-basierte Office-Anwendungen)– erscheinen nahezu täglich. Potentielle Endanwender sind entsprechend mit der Situation konfrontiert sich sich diese neuen Technologien zu Nutze zu machen – im beruflichen wie privaten Kontext.

Gleichermaßen sind Informationstechnologien (IT) bereits zu einem integralen Bestandteil des Berufs- wie Privatlebens geworden. Bereits heute nutzen wir ein breites Repertoire verschiedenste IT-Anwendungen (Apps, Office Anwendungen, etc.). Es lässt sich vermuten, dass diese Erfahrungen, die bereits mit IT gewonnen wurden, einen Einfluss auf die Akzeptanz und Nutzung neuer IT haben.

Ein Beispiel: Ein neue Mitarbeiterin wird erstmalig mit der Nutzung eines Customer-Relationship-Management (CRM) Systems. Auch wenn sie bislang keinerlei Erfahrungen mit einem CRM System gemacht hat, so ist sie im Umgang mit Excel- und Datenbank-Anwendungen sehr vertraut. Diese Erfahrungen könnten somit einen positiven Einfluss auf ihre Akzeptanz des CRM Systems haben, da Datenbearbeitung im CRM System ähnlich wie in Excel und in generellen Datenbank-Anwendungen funktioniert. Andere Mitarbeiter, die nicht über solche Erfahrungen verfügen, könnten –umgekehrt– entsprechend Schwierigkeiten in der Benutzung des CRM Systems haben. Es liegt also die Vermutung nahe, dass es Wissens-/Lern-Transfer von früheren, identischen Technologien auf eine neue Technologie gibt.

Diese Abschlussarbeit soll sich konsequenterweise mit der Fragestellung beschäftigen: Inwieweit beeinflussen Erfahrung und Nutzung früherer Technologien die Adoption/Nutzung einer neuen Technologie? Gibt es hier Transfer-Effekte?

Als Forschungsmethode steht eine quantitative Studie (Fragebogen) oder ein Experiment (z.B. im Usability-Labor) nahe; wobei ein qualitativer Ansatz (Interviews) auch nicht auszuschließen ist. Als theoretische Basis für diese Abschlussarbeit dienen einerseits Theorien aus der allgemeinen Technologie-Akzeptanz sowie gleichermaßen Theorien aus dem Bereich des Lern- und Wissenstransfers.

Auswahl von Theorie und Methode sollten dabei in enger Rücksprache mit dem Betreuer der Abschlussarbeit erfolgen.

Ansprechpartner: Robert Rockmann (Prof. Dr. Heiko Gewald)

Kontakt

Anna Wiedemann Zum Profil

Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Institut für Dienstleistungsmanagement

E-Mail an Anna Wiedemann
Phone:
0731/9762-1543
Büro:
Edisonalle 7,DREI, 1 EDISON 7

Kontakt

Thomas Schulz Zum Profil

Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Institut für Dienstleistungsmanagement

E-Mail an Thomas Schulz
Phone:
0731/9762-1541
Büro:
Edisonalle 7,DREI 3, EDISON 7

Akkreditierungen und Zertifikate