Internationale Sicherheitspolitik verstehen – HNU Winter School 2018 in Garmisch-Partenkirchen

Neu-Ulm, 02.03.2018

Die Berichterstattung in den Medien ist geprägt von regionalen und internationale Krisen und den Bemühungen der Staaten, diese in den Griff zu bekommen. Welche sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen haben solche Krisen und wie kann man ihnen wirkungsvoll begegnen? Welche konstruktive Rolle kann hierbei die Vernetzung von militärischen und zivilen Entscheidungsträgern spielen? Und was sollten global denkende Führungskräfte von morgen über solche Zusammenhänge wissen?

Mit diesen und weiteren Themen beschäftigte sich die von Prof. Dr. Michael Gutiérrez ins Leben gerufene HNU Winter School, die vom 12.-16. Februar 2018 erneut im Raum Garmisch-Partenkirchen stattfand und für die wieder eine Reihe kompetenter Referentinnen und Referenten gewonnen werden konnte.

Die Studiengruppe besuchte das George C. Marshall European Center for Security Studies, ein Studienzentrum, das vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und dem deutschen Bundesministerium der Verteidigung getragen wird. Das Marshall Center bietet eine Reihe von Lehrgängen und Studienprogrammen an, zu deren Teilnehmern insbesondere Militärangehörige und zivile Regierungsvertreter aus zahlreichen Ländern der Welt gehören. Stabsfeldwebel Mark Winkler erläuterte die Mission des Zentrums, woraufhin Oberstleutnant Andreas Hellwig einen Überblick über die angebotenen Studienprogramme gab. „Die lebhafte Diskussion mit den Referenten über aktuelle Fragen der internationalen Sicherheitspolitik war eine wertvolle Erfahrung für die Studierenden“, berichtet Gutiérrez.

Der zweite Themenschwerpunkt der diesjährigen Winter School befasste sich mit dem Klimawandel und dem Klimaschutz. Auf dem Programm standen hier der Besuch des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung/Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), die Exkursion entlang des Lehrpfads „Klima & Wasser im Wandel“, die thermographische Aufdeckung von energetischen Schwachstellen bei Gebäuden und aktuelle Entwicklungen in der Elektromobilität. Die Referenten Dr. Richard Knoche, Romy Rehschuh, Andreas Gast, Dr. Wolfgang Junkermann, Matthias Perfahl, Johannes Schäffler sen., Ilkkan Karatas, Markus Kollmannsberger und Reinhard Kuffer gaben aus verschiedenen Perspektiven wertvolle Einblicke in diese Themenfelder, sodass auch hier eine lehr- und abwechslungsreiche Agenda gestaltet werden konnte.

Weitere Informationen:

News-Meldung des Marshall Center

28.2.2018_Artikel Kreisbote Garmisch-Patenkirchen

Ansprechpartner: 
Michael Gutierrez

Besuch des George C. Marshall European Center for Security Studies, welches vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und dem deutschen Bundesministerium der Verteidigung getragen wird. (Foto: Stabsfeldwebel Mark Winkler/Marshall Center)
Auf großes Interesse bei den Studierenden stieß der Vortrag zur Mission des Marshall Center von Stabsfeldwebel Mark Winkler. Es schloss sich eine spannende Diskussion mit Oberstleutnant Andreas Hellwig an.
Station „Permafrost“ auf dem Grainauer Erlebnisweg „Klima & Wasser im Wandel“. Der große Felsblock im Kurpark Grainau gehörte einmal zum oberen Teil der Zugspitze und stürzte vor ca. 3.700 Jahren ins Tal herab. (Foto: Karina Feistner)
Wertvolle Einblicke in die aktuelle Klimaforschung erhielten die Studierenden am Institut für Meteorologie und Klimaforschung/Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) – hier auf dem Dach des Instituts unter der eindrucksvollen Kulisse des Wettersteingebirges. (Foto: Matthias Perfahl)
Markus Kollmannsberger und Reinhard Kuffer (Lokale Agenda 21 für Garmisch-Partenkirchen e.V.) zeigten bei einem abendlichen Thermographie-Rundgang, wie man energetische Schwachstellen bei Gebäuden (und Bekleidung!) sichtbar machen kann. Die Energieeinsparung im Gebäudebereich durch Behebung solcher Schwachstellen stellt eine wichtige Maßnahme zum Klimaschutz dar.
(Fotos: Markus Kollmannsberger/Reinhard Kuffer)
Markus Kollmannsberger und Reinhard Kuffer (Lokale Agenda 21 für Garmisch-Partenkirchen e.V.) zeigten bei einem abendlichen Thermographie-Rundgang, wie man energetische Schwachstellen bei Gebäuden (und Bekleidung!) sichtbar machen kann. Die Energieeinsparung im Gebäudebereich durch Behebung solcher Schwachstellen stellt eine wichtige Maßnahme zum Klimaschutz dar. (Fotos: Markus Kollmannsberger/Reinhard Kuffer)

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