Forschung an der Hochschule Neu-Ulm (HNU)

Science Slam vom 07.02.2012

HNU-Duo Prof. Brune und Prof. Gewald begeistern Publikum beim Science Slam

8. Februar 2012

Wissenschaftliche Themen unterhaltsam in zehn Minuten vortragen und dabei das Publikum für sich zu begeistern, das ist die Kunst des Science Slam. Der Herausforderung stellten sich am Dienstag die Professoren der Hochschule Neu-Ulm Prof. Dr. Philipp Brune und Prof. Dr. Heiko Gewald. Beide konnten im ausverkauften Roxy das Publikum für sich gewinnen und teilten sich am Ende den dritten Platz.

Im Duett stellten die HNU-Professoren das komplexe Thema „Service-orientierte Architekturen (SOA)“ am Beispiel des studentischen Nachtlebens vor. Professor Gewald übernahm die Moderation während Professor Brune die Service-orientierten Architekturen in der IT-Welt erklärte.

Prof. Dr. Philipp Brune und Prof. Dr. Heiko Gewald (v.l.n.r.)

Um es den Zuschauern anschaulicher zu erklären, bediente sich das Duo dem Prinzip des schwäbischen Partybusses. Der Service-Bus strukturiert das chaotische Nachtleben, indem er die Studierenden nach Besuchen Ulmer Lokalitäten von A nach B oder nach Hause bringt. Die Haltestelle ist letztendlich die Schnittstelle, die die Nutzung des Busses möglich macht. Nach diesem Prinzip funktionieren auch SOAs, die die Komplexität einzelner IT-Anwendungen durch standardisierte Schnittstellen versteckt.

Neben den HNU-Professoren wagten sich auch fünf weitere Kandidaten auf die Bühne. Sie begeisterten das Publikum mit der unscheinbaren Komplexität einer Pizza, einer plausiblen Erklärung warum es keine Dritte Welt mehr gibt oder was ein Tennisschläger mit kosmischer Strahlung zu tun hat. Zum Sieger kürte das Publikum Sven Daniel Gettis, der das neue Kirchenlatein à la Kirche-Deutsch, Deutsch-Kirche erklärte und Benedikt Dercks, der das Publikum mit einer Mikrodestillationstechnik zum Lachen brachte.


Science Slam vom 07.06.2011

Professor Dr. Harald Gerlach punktet beim 2. Ulmer Science Slam

8. Juni 2011

Mit wissenschaftlichen Theorien, unterhaltsam und originell vorgetragen, das Publikum begeistern - das gelang beim 2. Ulmer Science Slam fünf Protagonisten im ausverkauften Roxy. Einer von ihnen war Dr. Harald Gerlach von der Hochschule Neu-Ulm (HNU).

Wenn Alice eine E-Mail an Bob schicken möchte ohne dass ein anderer sie liest, muss sie die Botschaft verschlüsseln. Um die Nachricht lesen zu können braucht Bob wiederum den passenden Schlüssel. Beides gelingt mit einem asymmetrischen Verfahren der Nachrichtenverschlüsselung, das der Professor für Informationstechnik mit Hilfe von zwei Statisten erklärte. Alle, die sich näher dafür interessieren, schickte der Professor in seine Vorlesung, die er für den Science Slam auf zehn Minuten komprimierte.

Nach Gerlachs Vortrag über Kryptografie demonstrierte Tobias Otto eindrücklich einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Martin Meyer, Lehrer am Abendgymnasium, schilderte die Vorteile impliziten Lernens mit Geschichten aus seiner Kindheit, Jugend und der jüngsten Vergangenheit und Tamar Wilmsen-Klar trat als Wissenschaftlerin ihres eigenen Lebens auf. Am meisten Applaus bekam Henning Beck. Der Doktorand der Universität Ulm erklärte auf unterhaltsame Weise, wie Nervenzellen von Säugetieren, isoliert durch Oligodendrozyten, Impulse weitergeben. Das Publikum kürte ihn zum Slamer des Abends.

Audio: Science Slam vom 07.06.2011 im Ulmer Roxy


Interview bei Radio free FM

Am 26.06.2011 trat Herr Prof. Gerlach als Gast in der Sendung „Wissensstrahlung“ bei Radio free FM auf und sprach dort unter anderem über seinen Beitrag über Kryptografie beim Science Slam.

Akkreditierungen und Zertifikate