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Wie kann eine Guthabenkarte punkten? - Ein Praxisprojekt mit dem Pflegezentrum Ederer

Hintergrund
Das Pflegezentrum Ederer in Königsbrunn bei Augsburg möchte sein Dienstleistungsangebot in der ambulanten Pflege erweitern. Geplant ist die Einführung einer Zeitguthabenkarte. Mit dieser sollen ältere Menschen haushaltsnahe Dienstleistungen wie die Erledigung von Einkäufen, Gartenarbeiten oder medizinische Betreuung erwerben können.

 

Fragestellung
Zu welchem Preis können die Dienstleistungen angeboten werden? Wie ist eine Guthabenkarte mit einem Punktesystem zu konzipieren und zu kalkulieren? Auf welche Weise kann die Guthabenkarte in den Markt eingeführt und dort kommuniziert werden?

 

Ansatz der Studierenden
Um den vorgegebenen zeitlichen Rahmen einzuhalten, entwickelten die Studierenden einen Projektplan und bildeten zwei Teams zur Bearbeitung der Aufgaben. Unter Anwendung der betriebswirtschaftlichen Kostenkalkulation errechnete eine der beiden Gruppen den optimalen Preis für die Dienstleistungen. Zu berücksichtigen waren dabei die anfallenden Kosten und die Kaufkraft der Zielgruppe. Die zweite Gruppe konzipierte unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen zur Bewerbung des Produkts.

 

Ergebnis
Für 30 Minuten Leistung inklusive An- und Abfahrt kalkulierten die Studierenden einen Preis von 15 Euro. Zur Markteinführung wurde die Punktekarte vor Weihnachten an ambulant versorgte Patienten verschenkt. Die Konzeption und Realisierung von Werbemaßnahmen umfasste Printmedien (Flyer und Plakat) und einen Kinospot, der in einem Königsbrunner Kino gezeigt wurde.



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